Latex-Allergie
|
|||||||
|
***
Durex Avanti ***
|
||
|
Kondom für Latex-Allergiker - sehr dünn und verträgt auch fetthaltige Gleitmittel. Durex Avanti Kondome können aufgrund ihres revolutionären, neuen Materials dünner hergestellt werden. Sie bieten höchstmögliches Empfinden für das natürlichste Gefühl und gleichzeitig den gewohnten Schutz. Im Gegensatz zu Kondomen aus Naturlatex können Durex Avanti Kondome mit Gleitmitteln auf Öl- und Fett-Basis verwendet werden. Länge: 180 mm / Breite: 64 mm / Wandstärke: 0,04 mm / Material: Polyurethan/ transparent / ohne Aroma |
|
|
Diagnose und Therapie
Besonders gefährdete Personen und Personen mit den Symptomen einer Latex-Allergie sollten sich von einem auf diesem Gebiet spezialisierten Allergologen testen lassen. Der Prick-Hauttest liefert dabei zuverlässige Ergebnisse. So kann auch festgestellt werden, ob man allergisch auf natürlichen Latex selbst oder nur auf die in Latex enthaltenen chemischen Zusatzstoffe reagiert.
Bisher gibt es noch keine Behandlungsmethode bei Latex-Allergien. Die beste Behandlung ist, den Kontakt mit dem Allergen zu vermeiden. Lediglich die Symptome können durch Medikamente gelindert werden.
Wichtige Verhaltensregeln
- Eine unerkannte Latexallergie kann tödliche Folgen haben (so traten in den USA mindestens 15 tödliche Anaphylaxien im Zusammenhang mit Bariumkontrasteinläufen auf, zurückzuführen auf latexhaltige Darmrohre). Meistens allerdings wird der Zusammenhang mit einer zugrundeliegenden Latexallergie nicht hergestellt. Und so schätzt auch die US-amerikanische FDA, daß nur etwa 1% aller schwerwiegenden Vorkommnisse im Zusammenhang mit der Latexallergie als solche erkannt und auch wirklich an sie gemeldet wurden.
- Von der Latexallergie sind bis zu 17% des medizinischen Personals betroffen, gefährdet sind besonders Atopiker.
- Bis zu 70% der Spina Bifida Patienten sind latexallergisch.
- Weit wichtiger und gefährlicher als die lange bekannte Kontaktdermatitis auf Gummiinhaltsstoffe (Typ-IV-Allergie) ist die häufig noch verkannte Soforttypallergie auf Naturlatex (Typ-I-Allergie).
- Die allergischen Symptome reichen von lokalen Hautaffektionen bis hin zu tödlich verlaufenden systemischen Reaktionen.
- Vor allem über drei Wege der Exposition gelangt das Allergen in den Körper: über die Haut, z. B. beim Tragen von Latexhandschuhen, inhalativ über aerogene Latexpartikel, die hauptsächlich bei der Verwendung gepuderter Latexhandschuhe freigesetzt werden, bei diagnostischen und therapeutischen Eingriffen mit Schleimhautkontakt, hier insbesondere intraoperativ.
-
Zahllose medizinische Produkte und Artikel des täglichen
Lebens enthalten Naturlatex, z.B. Untersuchungs- und OP-Handschuhe,
Haushaltshandschuhe, Gesichtsmasken, Einmalkittel, Kofferdam
(im zahnärztlichen Bereich), Guttapercha, Luftballons,
Autoreifen und viele, viele andere (eine recht gute Übersicht
bietet neben den Latexaustauschtabellen von Dr. U. Nisius die
Latextransparenzliste der Fa. Dahlhausen, Fax 0223/6391348).
Latex-Allergiker sollten die folgenden Regeln befolgen:
- Vermeiden Sie den Kontakt mit latexhaltigen Produkten. Für die gebräuchlichsten Produkte aus Naturlatex gibt es Ersatzprodukte aus synthetischem Latex.
- Weisen Sie beim Besuch eine Arztes oder Zahnarztes auf Ihre Latex-Allergie hin. Bestehen Sie darauf als erster Patient am betreffenden Tag behandelt zu werden, um sicherzustellen, dass die Anzahl der sich in der Luft befindlichen Latex-Partikel möglichst gering ist.
- Beachten Sie, dass einige Latex-Allergiker auch Lebensmittel-Allergien haben. Die bisher mit Latex-Allergien in Zusammenhang gebrachten Lebensmittel sind Bananen, Avokados und Kastanien. Sollten nach dem Genuss dieser Lebensmittel Symptome wie Jucken im Mundbereich, lokale Schwellungen, Nesselsucht oder Kurzatmigkeit auftreten, sollten Sie diese meiden.
- Patienten die auf Latex sehr stark reagieren - die beispielsweise bei nur kurzer Berührung mit einem Ballon oder Handschuhen heftig reagieren - sollten zusätzlich folgende Regeln beachten: Tragen Sie ein Notfall-Armband mit der Aufschrift Schwere Allergie auf natürlichen Latex".
- Sollten Sie in Gegenden reisen, in denen medizinische Produkte nur bedingt erhältlich sind, sollten Sie eine Auswahl von sterilen Handschuhen aus künstlichem Latex in unterschiedlichen Größen mitnehmen für den Fall, dass Sie dringend ärztliche oder zahnärztliche Hilfe benötigen.
- Machen
Sie sich damit vertraut, sich selbst Epinephrine (Adrenalin)
zu injizieren. Die Indikation und Selbstbehandlung sollte
Ihnen von Ihrem Arzt erläutert werden.
Vor einer Operation sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen und mit ihm die Notwendigkeit eines latexfreien Operationssaales besprechen.
Allergiegefahr durch Ficus Benjamini
Mehreren
Veröffentlichungen in der allergologischen Literatur der
letzten Zeit läßt sich entnehmen, daß für
Latexallergiker die allseits beliebte Zimmerpflanze Ficus Benjamini
eine ernstzunehmende Gefahr bis hin zu anaphylaktischen Reaktionen
darstellt. Bis zu 50% der Latexallergiker sollen auch gegen
Ficus Benjamini sensibilisiert sein.
Daher kann jedem Latexallergiker, der in seinen Wohnräumen
noch eine derartige Pflanze stehen hat, nur dringlich empfohlen
werden, diese schleunigst daraus zu verbannen.
LINKTIPPS:
.... Allergie-Corner:
Infos von A bis Z
....
Selbsthilfegruppe Latexallergie
....
Problemlösungen bei Allergien gegen Naturlatex


