gesund.co.at - Logo
gesund.co.at - Logo
Biowetter und Polleninformation
Biorhythmus
Medizinlexikon
Fitnesstipp
Gesund abnehmen
Sexualität und Partnerschaft
Horoskop - Ihre Sterne
Jobangebote
Links zum Thema Gesundheit
Werbung auf gesund.co.at
Newsletter - gesund.co.at Service und Arztsuche
Horoskop: Gesundheit, Beruf & Partnerschaft Newsletter
Anmeldung

Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen
Diese Seite zu del.icio.us hinzufügen
Diese Seite zu Yigg hinzufügen
Diese Seite zu Linkarena hinzufügen
Diese Seite zu Google Bookmarks hinzufügen

Realinformationen:

Psychosoziale Dienste : Tel: 01/ 310 87 79
Fuchsthallergasse 18/1, 1090 Wien

Kriseninterventionszentrum: Tel: 01/ 406 95 950
Spitalgasse 11, 1090 Wien

Universitäts-Klinik Psychiatrie : Tel: 01/ 40 400-0
Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien

Fonds Gesundes Österreich: Tel: 01/ 895 04 01
Mariahilfer Strasse 176, 1150 Wien
http://www.fgoe.org/


WAS SIND DEPRESSIONEN ?

Jeder von uns erlebt Phasen, in denen er sich traurig, einsam oder unglücklich fühlt. Alltagsereignisse und unsere Reaktionen darauf können unseren Seelenfrieden gelegentlich beeinträchtigen. Solche Phasen sind ein natürlicher Teil unseres Lebens. Wenn aber eine derartige Stimmung über Wochen oder Monate anhält und es uns verwehrt, das Leben wieder aus einem natürlichen und gesunden Blickwinkel zu betrachten, dann könnte dies ein erstes Anzeichen für eine Depression sein.

Depressionen

BEHANDLUNG:

Heute stehen eine Reihe wirksamer Therapiemöglichkeiten für die Behandlung einer Depression zur Verfügung, und bei den meisten depressiven Patienten kann eine solche Behandlung eine deutliche Besserung mit sich bringen. Die Wahl des richtigen Therapieprogramms wird sich nach den individuellen Bedürfnissen des jeweiligen Patienten richten und wird nicht nur vom Schweregrad der Depression, sondern auch von den Präferenzen des betroffenen Patienten und der fachlichen Meinung Ihres Arztes abhängen. In manchen Fällen wird eine Kombination verschiedener Therapien den besten Nutzen bringen. In jedem Fall ist jedoch Ihr Arzt der richtige Ansprechpartner, der Sie über die verfügbaren Therapiemöglichkeiten aufklären kann und Sie beraten wird, welche Form der Behandlung für das betroffene Familienmitglied am besten geeignet sein sollte. Nachstehend sollen einige dieser Therapiemöglichkeiten kurz besprochen werden.

Wenn in diesem Programm der Ausdruck "Depression" verwendet wird, dann ist damit eine sogenannte "Major Depression" gemeint, eine relativ häufige Störung mit äußerst spezifischen Symptomen. Diese Symptome können deutlich ausgeprägt und lang anhaltend sein und die Funktionsfähigkeit und das geistige Wohlbefinden eines Menschen in vielfältiger Weise beeinträchtigen. Bei dieser Form der Depression wird unter Umständen eine entsprechende Therapie erforderlich sein, da sie die Fähigkeit des Betroffenen, seine Alltagsaktivitäten und Arbeiten zu verrichten und seine sozialen Kontakte zu pflegen, ernsthaft in Frage stellen kann.

Im spezifischen Sinne versteht man unter einer "Depression" eine anhaltende Stimmungstrübung oder einen Verlust des Interesses bzw. des Vergnügens an den meisten Tätigkeiten und Aktivitäten für eine Zeitspanne von mindestens zwei Wochen.

SYMPTOME:

Wie kann man feststellen, ob jemand an Depression leidet? Das erste Anzeichen ist oft eine Veränderung im normalen Verhalten dieses Menschen. So kann zum Beispiel ein früher fröhlicher und geselliger Mensch reizbar und introvertiert werden. Er/Sie kann das Interesse an Aktivitäten verlieren, die ihm/ihr früher einmal Spaß machten, oder kann Schlaf- oder Appetitstörungen zeigen. Da jeder Mensch in sich einzigartig ist, können die Anzeichen einer Depression von Mensch zu Mensch äußerst unterschiedlich sein.

  • Gefühl der Traurigkeit

  • Verlust des Interesses an Tätigkeiten, die früher Spaß machten (Hobbys, Sex usw.)

  • Veränderungen des Appetits oder des Körpergewichts

  • Veränderungen im Schlafmuster

  • Ruhelosigkeit oder verminderte Aktivität, die anderen auffällt

  • Schwierigkeiten bei der Konzentration oder der Entscheidungsfindung

  • Gefühl der Wertlosigkeit oder unangebrachte Schuldgefühle

  • Wiederkehrende Gedanken an Tod oder Selbstmord

LEIDEN SIE NICHT STILL VOR SICH HIN:

Sprechen Sie mit jemanden über Ihre Gefühle. Manchmal ist es schwer, diesen ersten Schritt zu setzen. Es gibt aber keinen Grund dafür, verlegen oder beschämt zu sein. Depression ist kein Zeichen der Schwäche oder ein Charakterfehler. Depression ist vielmehr eine Störung, die auf eine Behandlung gut anspricht. Ein guter Ansprechpartner wäre zum Beispiel Ihr Hausarzt, da er/sie Ihre Krankengeschichte bereits kennt und über Ihren Gesundheitzustand Bescheid weiß. Gemeinsam mit Ihrem Arzt können Sie feststellen, ob Sie an Depression leiden. Und falls dies der Fall ist, können Sie sich gemeinsam mit ihm/ihr für eine geeignete Behandlung entscheiden.

- Psychologische Beratung

Eine psychologische Beratung oder Psychotherapie (auch "Gesprächstherapie" genannt) kann bei bestimmten Patienten mit Depression besonders hilfreich sein. Tatsächlich ist eine psychologische Beratung bei manchen Menschen, die an einer leichten Form der Depression leiden, oft die einzige Behandlung, die erforderlich ist.

Bei einer solchen Beratung besprechen Therapeut und Patient miteinander Erfahrungen, Beziehungen, Ereignisse und Gefühle, die für den Patienten von Bedeutung sind, um so etwaige Schwierigkeiten oder Probleme, die der Patient in verschiedenen Lebensbereichen hat, aufzuarbeiten und zu lösen. Da eine Depression auch Auswirkungen auf das Familienleben hat, könnte es ratsam sein, daß die ganze Familie in gewisser Form an der Beratung teilnimmt. Sie könnten diese Möglichkeit mit Ihrem Arzt besprechen. Zu den häufigeren, erfolgreich eingesetzten Formen der psychologischen Beratung zählen die begleitende, die kognitive, die interpersonelle und die Verhaltenstherapie.

- Antidepressiva

Antidepressiva können bei der Korrektur eines chemischen Ungleichgewichts helfen, das einer Major Depression zugrundeliegen kann. Heute stehen zahlreiche Antidepressiva zur Wahl. Generell wird vermutet, daß die Wirkung der Antidepressiva auf einer Verbesserung der Versorgung des Gehirns mit Neurotransmittern beruht, wodurch das chemische Gleichgewicht wiederhergestellt wird.

Zu den wichtigsten Klassen der Antidepressiva zählen die selektiven Serotoninwiederaufnahmehemmer (SSRIs, "selective serotonin reuptake inhibitors"), die trizyklische Antidepressiva (TZAs"), die Monoaminoxidase-Hemmer (MAO-Hemmer) sowie verschiedene neuere Antidepressiva.

Vielleicht haben Sie auch schon von Lithium gehört, das in erster Linie zur Behandlung einer Form der Depression eingesetzt wird, die man als "manisch-depressive Störung" bezeichnet. Diese Störung ist mit starken Schwankungen der Stimmungslage verbunden, wobei die Stimmung deutlich über die normalen Stimmungslage steigen (Manie) aber auch deutlich darunter fallen kann (Depression) Nur gemeinsam mit Ihrem Arzt werden Sie feststellen können, welches Antidepressivum für Sie am besten geeignet ist.

Achtung: Alle Medikamente können mit Nebenwirkungen verbunden sein; wenn Sie der Meinung sind, daß die Nebenwirkungen eines bestimmten Medikaments für Sie zu störend sind, dann teilen Sie dies bitte Ihrem Arzt mit. Er/Sie wird in diesem Fall eventuell die Dosis neu anpassen oder andere Medikamente verschreiben.

.... Depressions-Selbsttest
.... Leitlinie zu depressiven Erkrankungen
.... Linksammlung zum Thema Depressionen
.... Psychopharmaka
.... Lichttherapie gegen Depressionen
.... Cyber-Mobbing / Internet-Mobbying
.... Small Penis Syndrome und Dysmorphophobie
.... Stalking - Wege aus der Isolation

LINKSAMMLUNG:
Fonds Gesundes Österreich - SIGIS
Depression, Mobbing & Suizid - Mikel Marz
Infonetz 'depression.de'
Depression Infos für Patienten & Angehörige
HPE-Österreich (Hilfe für Angehörige psychisch Erkrankter)
Online-Depression-Screening-Test (eng.)



Medizinisches Wörterbuch:
(Fett gedruckte Bezeichnungen bereits online)
-
Abdomen Abszess Anästhesie Anaphylaktischer Schock
Aneurysma Arthroskopie Atemwegsinfektion Cholesterinspiegel
Coloskopie Eisenmangel Ekzem Embolie
Endoskopie Epstein-Barr-Virus Gastroskopie Hämatom
Hirnatrophie Hyperlipidämie Hypertonie Insulin
Ischias-Syndrom Jodmangel Myom Pneumothorax
Polyneuropathie Prämenstruelles Syndrom - PMS Pseudokrupp Reizdarmsyndrom
Salmonellose Schilddrüsenüberfunktion Schilddrüsenunterfunktion Sepsis
Stirnhöhlenentzündung Streptokokken Vaginitis Vigilanz
Impressum & Copyright © 2000 - 2009 Fa. GKA-Domainverwertung
----
Sitemap


Ärzte-Suche
AIDS
Akne
Allergien
Alzheimer
Apotheken & Spitäler
Arteriosklerose
Asthma
Augen-Info
Bandscheibenvorfall
Blasenentzündung
Bluthochdruck
Bulimie/Magersucht
Burnout
Cystische Fibrose

Depressionen
Diabetes
Durchfall (Diarrhoe)
Epilepsie
Gastritis
Geschlechtskrankheiten
Grippe
Hämorrhoiden
Hepatitis
Herzinfarkt
Herzschwäche
Hexenschuss, Ischias & Co
Histaminintoleranz
Hyperhidrose
Hypochondrie
Kinderkrankheiten
Kopfschmerzen
Krampfadern
Krebs
Leukämie
Makulopathie
Migräne
Mobbing
Multiple Sklerose
Nasen-Info
Nesselsucht
Neurodermitis
Ohren-Info
Panikattacken
Parkinson
Pilzerkrankungen
Psychosen
Reflux
Rheuma
Rückenschmerzen
Schilddrüsenerkrankungen
Schizophrenie
Schlafstörungen
Schlaganfall
Schuppenflechte
Sozialphobie
Vogelgrippe
Zahn-Info

Übersicht