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Magen-Darm-Erkrankungen:
Nicht
jeder, der einmal dünnen Stuhl hat, leidet gleich an
Durchfall.
Durchfall
ist grundsätzlich ein ernst zu nehmendes Symptom. In vielen
Fällen steckt aber keine ernsthafte Erkrankung dahinter,
sondern das Verdauungssystem ist überfordert und reagiert
mit "Verweigerung". Dauert der Durchfall länger
als zwölf Stunden an, ist Häufige Ursachen Durchfall kann verschiedene Ursachen haben. Die beiden häufigsten Auslöser sind zum einen Viren-, zum anderen Bakterieninfektionen im Darmtrakt. Durchfall-Erreger sind meist Kolibakterien in unsauberen Lebensmitteln oder verseuchtem Trinkwasser. Bei einer Nahrungsmittelvergiftung sind Salmonellen für den Durchfall verantwortlich, bei einer Darmgrippe entsprechende Viren. Aber auch Stress und übermäßige Nahrungsmittelaufnahme können zu Durchfall führen.
Durchfall kann akut auftreten, oder chronisch sein. Akuter Durchfall ist meistens eine Schutzreaktion des Körpers. Der möchte eingedrungene Krankheitserreger oder Gifte so schnell wie möglich wieder loswerden. Akuter Durchfall wird häufig von Übelkeit, Fieber und Bauchschmerzen begleitet. Therapie Durch die gestörte Funktion der Darmzellen und die Verkürzung der Darmdurchgangszeit werden mit dem Stuhl auch größere Mengen Wasser und lebensnotwendige Mineralstoffe, sogenannte Elektrolyte (z.B. Kalium und Natrium), ausgeschieden. Der Körper reagiert auf diese Verluste mit Schwächegefühl, Schweißausbrüchen und Kreislaufstörungen. Manchmal führt eine solche Infektion auch zu Erbrechen und leicht erhöhter Körpertemperatur. Zusätzlich kann bei Durchfall Gas entstehen, das im Darm Krämpfe und Blähungen verursachen kann. Die Therapie richtet sich nach der Erkrankungsursache. Dazu muss eine entsprechende Diagnostik durchgeführt werden. Abhängig von der Art und Intensität der Erkrankung, können Sie Durchfall entweder selbst behandeln oder Sie sollten einen Arzt aufsuchen. Wenn Begleitsymptome, wie Fieber oder Blut im Stuhl, auftreten, oder der Durchfall länger als 2 Tage dauert, müssen Sie in jedem Fall professionelle Hilfe suchen. Auch wenn die Durchfälle kurz nach einer Antibiotikabehandlung auftreten, sollte der Arzt aufgesucht werden. In unkomplizierten Fällen wird von ärztlicher Seite eine symptomatische Therapie mit angemessenem Flüssigkeits- und Mineralstoffersatz, gegebenenfalls diätetischen Maßnahmen und der Gabe eines Antidiarrhoikums (Mittel gegen Durchfall) als ausreichend erachtet. Die Betroffenen sollten unbedingt viel trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Elektrolyte und Mineralstoffe sollten ersetzt werden. Danach muss ein langsamer Kostaufbau erfolgen. Durchfall bei Kindern Je jünger das Kind, um so gefährlicher sind Durchfallerkrankungen. Bei Durchfall werden große Mengen dünnflüssigen und wässrigen Stuhl ausgeschieden, dabei geht viel Wasser verloren und somit besteht immer die Gefahr der Exsikkose - Austrocknung. Meist gehen krampfartige Bauchschmerzen vor der Stuhlentleerung voraus. Wenn Ihr Kind an Durchfall leidet, geben Sie immer reichlich zum Trinken. Achten Sie auf die Hygiene - Hände waschen, Toilette desinfizieren etc. und suchen Sie unbedingt einen Arzt auf wenn
Breiige bis wäßrige Stühle können nämlich auf eine Blinddarmentzündung oder einen Magen-Darm-Katarrh hinweisen.
Vorbeugung
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