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Gewitter im Kopf: Kopfschmerzen
Kopfweh
bzw. Kopfschmerzen zu erklären ist an und für
sich nicht leicht. Denn unser Gehirn verfügt über
Über 160 verschiedene Kopfschmerzarten können unterschieden werden. Zu den häufigsten Kopfschmerzarten zählen:
Ihre
persönliche Belastung durch Kopfschmerzen lässt
sich anhand des sogenannten Midas-Tests ermitteln, den Sie
durch den Cluster-Kopfschmerz Der sogenannte " Cluster-Kopfschmerz " geht mit sehr heftigen Schmerzattacken einher. Die Schmerzen werden nur auf einer Gesichtshälfte empfunden, am Stärksten um die Augen und Schläfen, PatientInnen beschreiben sie oft als glühendes Messer, das in den Schädel gerammt wird. Sehr häufig kommt es auch zu einer einseitig rinnenden Nase oder einseitigen Augenrötung. Vom Cluster-Kopfschmerzen sind mehr Männer als Frauen betroffen. Mögliche Auslöser sind Alkohol, Histamin und Nitroglycerin, das in bestimmten Herzmedikamenten enthalten ist. Die Schmerzattacken dauern 15 Minuten bis drei Stunden und können in einem Zeitraum von Wochen oder Monaten gehäuft auf, werden schließlich seltener und klingen völlig ab, ehe Monate oder Jahre später eine neuerlich Schmerzperiode einsetzt. Medikamentenverursachter Kopfschmerz Medikamentenverursachter Kopfschmerz entsteht, wenn über einen längeren Zeitraum häufig ohne ärztliche Betreuung Schmerzmittel eingenommen werden, wobei die Menge der Schmerzmittel immer mehr gesteigert wird. Auch der Wechsel von Präparaten oder Kombinationen aus verschiedenen Schmerzmitteln ändert das nicht. Durch den Versuch, die Beschwerden selbst zu behandeln, entsteht ein gefährlicher Kreislauf. Die Medikamente verursachen Schmerzen, die wiederum mit anderen Medikamenten bekämpft werden. Wer langfristig Schmerzmittel regelmäßig einnimmt, wird davon abhängig, die Schmerzempfindlichkeit steigt deutlich an. Spannungskopfschmerz Treten die Beschwerden beidseitig auf und werden als leicht bis mittelschwer empfunden, handelt es sich wahrscheinlich um einen Spannungskopfschmerz. Viele Patienten vergleichen den Schmerz mit einem ziehenden "Ring um den Kopf". Im Gegensatz zu Migräne hat erhöhte körperliche Aktivität keine Auswirkung auf den Spannungskopfschmerz, während beispielsweise Stress das Auftreten der Schmerzen begünstigen kann. Häufige Migräne-Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen kommen nicht vor, Licht- oder Lärmempfindlichkeit, nicht aber beides, kann vorhanden sein. Migräne Der
Begriff "Migräne" kommt aus dem Französischen
und bedeutet: "migraine" = Kopfschmerzen. Es handelt
sich um heftige pulsierende Kopfschmerzen, die anfallartig
auftreten. Sie sind oft auf eine Kopfhälfte begrenzt
und sind begleitet von Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit
und neurologischen Störungen. Migräne ist eine
umfassende biologische Funktionsstörung des Gehirns
und kann in den verschiedensten Formen auftreten. Detaillierte
Infos finden Sie in unserem Krankheitslexikon Kopfschmerzforum hilft und informiert Das Kopfschmerz-Forum versteht sich als Informationsplattform für alle Patienten die an Migräne leiden. Darüber hinaus ist es den InitiatorInnen des Kopfschmerzforums ein wichtiges Anliegen, das Selbstbewusstsein der Betroffenen zu stärken und ihnen Unterstützung in allen Lebenslagen zu bieten. Ein Jahr intensiver Bemühungen um kopfschmerzgeplagte PatientInnen in Österreich liegt mittlerweile hinter den InitiatorInnen des ehrgeizigen Projekts. Das große Interesse an dem neu installierten Service, das via Internet fachlich fundierte Auskunft zum Thema Kopfschmerz bietet, zeigt den hohen Bedarf an Aufklärung. Leiden doch immerhin rund 10% der über 15-jährigen ÖsterreicherInnen an Migräne. Laut einer wissenschaftlichen Studie hat bereits jedes zweite Kind zwischen 7 und 14 Jahren wenigstens einmal in seinem Leben Kopfschmerzen verspürt, rund, 6,5% davon regelmäßig ein Mal pro Woche oder häufiger. Ob Erwachsene oder Kinder, nur ein geringer Anteil an den Betroffenen befindet sich tatsächlich in ärztlicher Behandlung. Ein
Umstand, dem die InitiatorInnen des Kopfschmerzforums Abhilfe
schaffen wollen. Viele der PatientInnen leiden unnötig,
den meisten könnte mit einer gezielten Therapie geholfen
werden. Auf der Homepage LINKTIPPS:
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