Akustikus-Neurinom
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Was passiert hier in meinem Ohr? Der Tumor macht sich zunächst durch eine langsam zunehmende Schwerhörigkeit bemerkbar. Es können auch Ohrengeräusche auftreten. Das Tempo, in dem sich die Beschwerden entwickeln, hängt mit dem Wachstums des Tumors zusammen. Begleitet werden kann die Schwerhörigkeit auch durch einen einseitig auftredenden Tinnitus. Große Tumorekommen selten vor, können aber auch lebensbedrohend werden. Letztlich kann der Tumor auf den Hirnstamm drücken und dabei Herz-/Kreislaufstörungen sowie eine Störung der Zirkulation des Hirnwassers hervorrufen. Diese lebensbedrohlichen Erscheinungen sind jedoch selten und kommen nur bei sehr großen Tumoren vor. Das Akustikus-Neurinom kommt vorwiegen zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr vor. Etwa 5 Prozent aller Hirntumore sind Akustikus-Neurinome. Behandlung Meistens wird der Tumor operativ entfernt. Die Wahl der Behandlung des Akustikusneurinoms hängt von einigen Faktoren wie der Größe des Tumors, dem Zustand des Gehörs sowie dem Alter des Betroffenen ab. In aller Regel erfolgt eine operative Totalentfernung des Akustikusneurinoms, wobei versucht wird, die Funktion des Gesichtsnerven und des Gehörs zu erhalten. Dies kann aufgrund der heute verwendeten mikrochirurgischen Techniken in den meisten Fällen erreicht werden. |
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