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Thema
der Woche
Kalenderwoche 3; Jahr 2010 Fisch-Einkaufsratgeber:
Tipps & Tricks
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Arten- & Klimaschutz Neben dem großen Problem der Überfischung ist aber auch noch der CO2-Ausstoß durch den zumeist sehr weiten Transport gewaltig. Womit wiederum ein nicht unwesentlicher Beitrag zum Klimawandel geleistet wird. Nach Angaben der Welternährungsorganisation gelten bereits 77 Prozent der wirtschaftlich wichtigen Fischbestände als überfischt, erschöpft oder bis an die Grenze genutzt. Unter Feinschmeckern beliebte Raubfische wie Tunfisch, Schwertfisch oder Dorsch (Kabeljau) sollen bereits bis zu 90 Prozent abgefischt worden sein. Trotz dieser dramatischen Zahlen, sind erst wenige VerbraucherInnen darüber informiert. |
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Zerstörerische Fangmethoden Aufgrund der enormen Nachfrage werden viele Fischbestände in den Weltmeeren bis an ihre Grenzen abgefischt. Über Jahreszeiten und fangsaison hinweg landen nicht selten sogar mehr Fische in den Netzen als nachwachsen können. Falsche Fangmethoden schädigen nicht nur die Fischbestände und den Meeresboden als Lebensraum zahlreicher Meerestiere. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation bringen sie ganz nebenbei 90 Millionen Tonnen Beifang, der gar nicht zum Verkauf im Lebensmittelhandel geeignet ist, zu Tage. |
Zuchtfisch als ökologische Alternative?
Wegen
der gigantischen Nachfrage nach
Fisch und Meeresfrüchten, kommt die Großzahl
der angebotenen Ware mittlerweile aus Zuchtbeständen. Doch
wer meint, dass Zuchtfische generell eine umweltschonendere
Alternative wären, irrt leider. Denn auch die Zuchtfischerei
bleibt häufig nicht ohne negative Folgen für die Umwelt:
Antibiotika und Kot verunreinigen die umgebenden Gewässer.
Für Einzelhandelskonzerne ist Aquakultur, wie die Zuchtware aug genannt wird, wegen des stetigen, billigen Warenflusses interessant. Doch leider verschärfen die meisten Formen von Aquakultur das Problem der Überfischung sogar noch. Denn mit Ausnahme weniger pflanzenfressender Fischarten ist nämlich die Bereitstellung von eiweißhaltigem Futter für die Aufzucht der Fische und Krustentiere erforderlich. Nicht selten werden gar Wildfische als Futter für Zuchtfische verwendet. Mittlerweile gibt es Süß- und Salzwasserfische, Schalentiere, Muscheln und auch Algen aus Aquakultur. Dass darüberhinaus Fische und Schalentiere aus Aquakultur ihren wilden Verwanten geschmacklich um einiges nachstehen, ist nicht nur Feinschmäckern bekannt.
Anleitung für ökologisch sinnvollen Fischkauf
All den genannten Entwicklungen zum Trotz, besteht kein Grund zur Hoffnungslosigkeit. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Macht der Konsumenten: VerbraucherInnen können den Schutz der Meere unterstützen, indem sie beim Einkauf Fisch aus nachhaltiger Fischerei fordern und nicht-nachhaltige Fischprodukte konsequent meiden. Um im Supermarkt und beim Fischhändler die richtige Wahl zu treffen, hat GREENPEACE einen informativen und sehr praktischen Fisch-Einkaufsratgeber herausgebracht. Den Link zum übersichtlichen Online-Angebot finden Sie am Ende des Artikels. Anbei die wichtigsten Infos kurz zusammengefasst:
![]() Fotos: World Wide Fund for Nature (WWF) |
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| Beim Süßwassserfisch gibt es in Österreich mittlerweile auch bei Zuchtfischen eine vernünftige und nachhaltige Alternative: In Österreich ist die "ARGE Biofisch", eine Initiative österreichischer Teichwirte, die Fische nach den Richtlinien von Bio-Austria züchtet. Erhältlich sind Karpfen, Forelle, Saibling, Rotauge, Wels, Hecht und Schleie. Daneben gibt es in Österreich auch Bio-Fisch, der nach den Richtlinien anderer europäischer Verbände (Naturland, Soil-Association, etc.) gezüchtet wurde z.B. Lachs und Dorade (Wolfsbarsch). |
Die Besatzdichten sind in der Ökoaquakultur wesentlich geringer als in der konventionellen Aquakultur. Es werden möglichst heimische Arten gehalten und als Umgebung während der Aufzucht werden in Österreich nur naturnahe Erdteiche akzeptiert, wogegen im Ausland auch Plastikteiche oder Plastikbecken eingesetzt werden.¹
| Diese Fischarten sollten Sie beim Einkauf meiden² | |
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"Rote
Fische":
GREENPEACE-Einkaufsratgeber für Fisch & Meeresfrüchte
(PDF-Datei zum doppelseitigen ausdrucken, falten und in die
Geldbörse stecken. Zum Betrachten wird Adobe Reader benötigt).
Die als Rot bewerteten Fischarten wurden von Greenpeace als
diejenigen identifiziert, die aus ökologischen Gründen
längst aus den Regalen unserer Supermärkte verschwunden
sein sollten und bei denen derzeit der dringendste Handlungsbedarf
besteht. Greenpeace empfiehlt, diese Fischarten beim Fischkauf
zu meiden.
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Quellen:
¹ & ² GREENPEACE - Fisch aus nachhaltiger Fischerei
[red]
LINKTIPPS:
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WWF Fischführer
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gesunder Fisch: Ernährungstipps
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Greenpeace Empfehlungen zum Fischkauf
.... Verfügbarkeit von Fisch mit MSC-Siegel
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Rezepte mit Fisch bzw. Meeresfrüchten
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Gesunde Qualität beim Fisch - Ratgeber Fisch
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Listerien in Fisch und Käse - Nahrungsmittelvergiftung
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Bio-Lebensmittel



