BESCHWERDEN UND ANGSTHier erfahren Sie, wie Sie reagieren können, wenn etwas mit den Zähnen nicht in Ordnung scheint oder Sie Panik vor dem Zahnarztbesuch haben. |
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Bei beginnender Schwellung - bevor Sie den Zahnarzt aufsuchen, hier einige hilfreiche Tipps:
Kälte und nochmals Kälte in Form von kalten Umschlägen oder Eisbeuteln! Körperliche Anstrengungen, Sonnenbaden oder Saunabesuche vermeiden. Vermeiden Sie örtliche Wärme, Alkohol, Koffein und Nikotin! Nach anfänglicher Linderung werden die Schmerzen meist noch schlimmer. Rezeptfreie Schmerzmittel können vorübergehend in Maßen eingenommen werden, jedoch nicht unmittelbar vor dem Besuch der Notfallsprechstunde. Bringen Sie weder zu heiße noch zu kalte Getränke und Speisen mit den Zähnen direkt in Kontakt. Spülen Sie den Mund mehrmals mit mundwarmem Wasser oder Kamillelösung. Legen Sie den Kopf nicht flach. Sollte eine Füllung herausgefallen sein, so platziert man zur Schmerzlinderung eine zerkleinerte Gewürznelke in das vorhandene Loch oder "zerkaut" diese mit dem defekten Zahn. Sollten ständig andere Medikamente vom Arzt verordnet sein oder wenn Sie sich selbst mit Schmerzmitteln behandelt haben, so diese unbedingt in die Notfallsprechstunde mitbringen! Was tun bei Zahnfleischbluten?
Die
Ursachen für Zahnfleischbluten können sein: Eindeutige
Warnzeichen einer Zahnfleischentzündung sind: |
| Der
Umgang mit der Angst Die Angst - ein häufiger Begleiter - vor allem im Zusammenhang mit dem Zahnarztbesuch. Welche Möglichkeiten der Angstbewältigung es gibt, erfahren Sie in diesem Beitrag. Angst ist immer noch der häufigste Grund, nicht zum Zahnarzt zu gehen. 60% der Deutschen fühlen sich unwohl beim Zahnarzt, 8% der Bevölkerung geben an, aus A. eine zahnärztliche Behandlung ganz zu unterlassen; so gibt es wenige Patienten, die unbeschwert eine Zahnarztpraxis betreten. Die A. wird in der "Rangfolge von Ängsten" nur noch vor der Angst des Einzelnen, öffentlich zu Sprechen, übertroffen. Man unterscheidet u.a. die Erwartungsangst im Wartezimmer, die Behandlungsangst und die Verlustangst bei einem bevorstehenden Operationstermin. |
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Die Spitzenplätze bei der Behandlungsangst sind:
Die so genannten Mandelkerne (Amygdala), mandelförmige Strukturen tief in der Großhirnrinde, sind entscheidend beteiligt, wenn Tier und Mensch lernen, in bestimmten Situationen Angst zu haben. Denn die Mandelkerne sind Teil jenes "limbischen Systems", das bei der Entstehung der Gefühle eine zentrale Rolle spielt. In den Mandelkernen laufen auch jene Prozesse ab, die Angst kontrollieren können. Andere Gehirnstrukturen, die ebenfalls bei der Entstehung von Angst beteiligt sind, haben darauf hingegen keinen Einfluss. Die komplexen Prozesse im Gehirn, die Angstgefühle erzeugen, laufen mit enormer Geschwindigkeit und daher vielfach unbewusst ab. Das bestätigen Untersuchungen mit bildgebenden Verfahren. Offenkundig reagieren die Mandelkerne bereits auf noch unbewusste, sehr frühe und unvollständige Informationen aus dem Sinnessystem. Im wesentlichen beruht die A. vor einer zahnärztlichen Behandlung auf mehreren Grundphänomenen: Der Angst vor der eigentlichen Behandlung, dem eventuell während der Behandlung auftretenden Schmerz und den Behandlungsfolgen, Angst vor dem "hilflos Ausgeliefert sein". Verstärkt werden kann diese A. durch negative eigene frühere Erinnerungen und Schilderungen von Mitmenschen. Nicht zuletzt kann die gesamte Atmosphäre (Eindruck des Behandlers und seines Personals, der Räumlichkeiten usw.) einen zusätzlichen Effekt bewirken. Zur Angstreduzierung können versch. Methoden (einzeln oder kombiniert) angewandt werden: Bei schweren Ängsten sollten sich betroffene Patientinnen und Patienten zunächst aus dem Dilemma lösen, dass sie einerseits aufgrund ihrer Ängste nicht zum Zahnarzt gehen können, andererseits ihnen der Weg zum Psychotherapeuten wegen ihrer "Zahnprobleme" nicht angemessen genug erscheint. Menschen, bei denen die Zahnbehandlungsangst nicht zu stark ausgeprägt ist, können zum Beispiel einen Walkman mitnehmen und bereits im Wartezimmer Lieblings- und Meditationsmusik hören. Sie können durch äußere Einwirkungen versuchen, ruhig, tief und konzentriert zu atmen, ihre Muskeln nacheinander anzuspannen, wieder zu entspannen. Wer entspannt den Behandlungsraum betritt, hat bereits den ersten wichtigen Schritt gegen die Angst gewonnen. Psychologische Beeinflussung des Patienten (Verhaltenstherapie): Verhaltenstherapie als gut belegte und von den Krankenkassen anerkannte Methode, welche den Patienten - nach vorheriger Aufklärung über die jeweiligen Behandlungsabläufe - schrittweise mit Situationen konfrontiert, die seinen Hauptängsten entsprechen. Tiefenpsychologische Therapie: Hierbei wird mehr die unbewusste Behandlungsangst behandelt, wobei man sich auf Sigmund Freund stützt, welcher in seiner Psychoanalyse begründet, dass unbewusste Konflikte für alle Formen des normalen und auch gestörten Erlebens und Verhaltens verantwortlich sind. Die Mundhöhle scheint dabei eine besonders sensible Rolle zu spielen. Hypnose: Diese psychotherapeutische Technik gewinnt heute - nachdem sie auf den Boden von wissenschaftlich nachvollziehbaren Behandlungen gestellt wurde - wieder vermehrt an Bedeutung Mit Tabletten: Nur vorübergehend, Gefahr der Abhängigkeit! mit sog. "Psychopharmaka" Tiefenschlaf / Narkose:
Als weitere Maßnahme, wenn vorgenannte Methoden nicht
zum Erfolg führen. (Narkose-Link ).
LINKTIPPS:
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