Leiden
Sie an einer Allergie ?

Systematik
Allergen/IgE-Anti-Körper/Histamin
Rund
80 Millionen Menschen in Europa leiden an Allergien
In Österreich sind es etwa 20 bis 25 Prozent der Bevölkerung.
Allergiker haben ein schweres Leben. Etwa 40% von 500 in Österreich
befragten Allergikern klagen ueber Probleme beim Stiegen steigen
oder der Hausarbeit. "Viele Betroffene wissen gar nichts von
ihrer Krankheit und deuten die Symptome oft falsch. So bleiben
Allergien oft unbehandelt, was die Lebenserwartungen deutlich
einschraenken kann", sagt Dr. Heinz Peter Slatin vom Österreichischen
Roten Kreuz.
Bei
einer Allergie reagiert der Körper auf bestimmte Substanzen
äußerst empfindlich. Pollen, Tierhaare, Hausstaubmilben,
Schimmelpilze, Nahrungsmittel, Kosmetika, Medikamente, Lebensmittelzusätze,
Chemikalien oder Metalle rufen verschiedenste Symptome hervor.
Das sind rinnende Nasen, tränende oder juckenden Augen,
Husten, Niesanfälle, Juckreiz, Hautekzeme oder Bauchbeschwerden.
"Die Beschwerden sind nicht an bestimmte Auslöser gebunden,
jeder Allergiker reagiert anders. Allergien haben nicht nur
unangenehme Begleiterscheinungen, sondern auch Langzeitfolgen
wie Asthma und koennen sogar einen lebensbedrohenden anaphylaktischen
Schock auslösen", so Slatin. Das Problem ist die Erkennung.
Bei
Kontakt mit einer allergieauslösenden Substanz verbinden
sich Antikörper und Allergen und veranlassen bestimmte Körperzellen,
Botenstoffe auszuschütten, die die allergische Reaktion im Körper
weitervermitteln. Ein solcher Botenstoff ist z.B. das Histamin.
Eigentlich ist die Freisetzung von Histamin ein sinnvoller Mechanismus
unseres Immunsystems. Normalerweise wird es immer dann aus den
Mastzellen freigesetzt, wenn schädigende "Eindringlinge"
wie Viren, Bakterien oder Pilze uns bedrohen. Damit gehört
die Histaminfreisetzung wesentlich zur normalen Entzündungsreaktion.
Anders bei Allergikern, hier reagiert das Immunsystem auch auf
völlig ungefährliche Stoffe oder Reize und schüttet
Histamin aus.
Slatin:"
Regelmäßig und zu einer bestimmten Jahreszeit auftretender
Schnupfen, verstärkt durch schönes Wetter, wird in
Verbindung mit einer tropfenden Nase oder juckende Augen leicht
als Heuschnupfen erkannt." Schwieriger ist es bei ganzjährigen
Allergien, etwa bei Staub oder Tierhaaren. "Hier treten die
Symptome staendig und daher nicht so ausgepraegt wie beim Heuschnupfen
auf. Hilfe bringt ein aerztliches Gespraech, bei dem die Krankengeschichte
detailliert erhoben wird. Ein Verdacht kann durch Hauttests
oder Blutuntersuchungen bestaetigt oder widerlegt werden", so
Slatin. Ist der Auslöser bekannt, gibt es unterschiedliche
Behandlungsmoeglichkeiten. Eine ist, den Kontakt mit dem Ausloeser,
etwa Tierhaaren zu vermeiden. Danach koennen Symptome mit Medikamenten
abgeschwaecht oder verhindert werden. Als weitere Möglichkeit
bleibt die "Immuntherapie", bei der der Körper mit kleinsten
Dosen des Allergieauslösers an den Auslöser gewöhnt
wird.
Slatin:
"Tragen Sie als Betroffener einen Allergiepass mit sich,
in dem alle Stoffe angefuehrt sind, auf die Sie allergisch reagieren.
Das ist besonders bei Allergien auf Medikamente wichtig. Ein
anderer Arzt kann, etwa nach einem Unfall, sofort sehen, welche
Medikamente er Ihnen nicht verabreichen darf."
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Kundenrezensionen:
Dieses Buch ist nicht nur ein Muß für jeden
Allergiker, sondern für alle, die an der Erhaltung
bzw. Wiederherstellung ihrer Gesundheit interessiert
sind. Auch ich bin seit meiner Kindheit Allergiker und
merkte sehr schnell, daß mir die Schulmedizin
nicht helfen konnte. Danach folgte ein jahrelanges Suchen
nach alternativen Heilmethoden und ich las mich durch
den unendlichen Dschungel diesbezüglicher Literatur.
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