CS Pflege- und Sozial-zentrum 9 Dr.
Christine Schäfer - Tagesbetreuung für Menschen mit Morbus Alzheimer WAS IST ALZHEIMER? Die Alzheimersche Krankheit ist eine häufige Erkrankung des Gehirns, die zu Gedächtnisverlust, zunehmendem intellektuellem Abbau, Verlust der Sprache und schließlich zum Tod führt. Die Gefahr, Alzheimer zu bekommen, steigt mit dem Lebensalter. Unter 60 ist die Wahrscheinlichkeit zu erkranken extrem gering, mit 85 beträgt sie bereits an die 40 Prozent. Die Dauer der Krankheit kann sehr verschieden sein. In manchen Fällen führt Alzheimer innerhalb weniger Jahre zum völligen Verfall, in anderen Fällen erlaubt ein sehr langsamer Krankheitsverlauf lange Zeit ein annähernd normales, selbständiges Leben. Alzheimer ensteht durch ein schrittweises Verklumpen und Absterben von Nervenzellen im Gehirn. Wie es zu diesem Prozeß kommt, ist nicht geklärt. Man weiß auch nicht, was ihn auslöst und warum manche Menschen Alzheimer bekommen und andere nicht. In manchen Fällen ist eine genetische Veranlagung mit im Spiel. Doch das bedeutet weder, daß jeder mit der entsprechenden Genmutation Alzheimer bekommen muß, noch daß sich jene, die diese Mutation nicht haben, völlig sicher fühlen können. SYMPTOME: Gedächtnisschwäche und das unklare Gefühl daß "es nicht mehr so ist wie früher" sind meist die ersten Anzeichen der Krankheit. In dieser Phase bemerken die Betroffenen selbst, daß mit ihnen etwas nicht in Ordnung ist. Sie sind deprimiert und ziehen sich mehr und mehr zurück, weil ihnen ihre Umwelt immer weniger vertraut erscheint.Viele vermeiden den Besuch beim Arzt, weil sie Angst vor der Diagnose "Alzheimer" haben. Doch eine rechtzeitige Durchuntersuchung ist bei Gedächtnisproblemen unbeding anzuraten. Der Verlust der Merkfähigkeit kann nämlich auch zahlreiche andere Ursachen haben, von denen viele gut behandelt und geheilt werden können. |
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