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Ballaststoffe:
multifunktionelle
Gesundheitsvorsorger

Vom "Ballast" zu einem wichtigen Bestandteil unserer Ernährung - erst in den 1960er-Jahren
wurde der positive Einfluss einer ballaststoffreichen Ernährung in seinem ganzen Ausmaß deutlich
Man erkannte, dass es sich nicht um nutzlose Begleitstoffe,
sondern um
gesundheitsfördernde Substanzen mit hohem Potenzial handelt.
Was aber macht Ballaststoffe so besonders und wie wirken sie? Ballaststoffe sind unverdauliche Bestandteile pflanzlicher Lebensmittel. Zu den ballaststoffreichen Nahrungsmitteln gehören Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Äpfel, Bananen, Salat, Nüsse oder getrocknetes Obst.
So enthalten 100 g Kartoffeln ca. 2 g, eine Banane 4 g, und bei zwei Scheiben Vollkornbrot nimmt man bereits 10 g Ballaststoffe zu sich.
Die Enzyme unseres Dünndarms sind nicht fähig Ballaststoffe zu verwerten, weswegen diese nicht direkt in den Stoffwechsel involviert sind. Im Dickdarm jedoch siedeln Bakterien, die in der Lage sind, Ballaststoffe zu fermentieren, sie also zu spalten und für den Menschen verdaulich zu machen..
Man unterscheidet
- Ballaststoffe
mit niedrigem Wasserbindevermögen wie z.B.: Zellulose
oder Lignin, die bakteriell kaum abgebaut werden
- Ballaststoffe
mit hohem Wasserbindevermögen wie Pektin, Guar oder ß-Glucan
die vollständig von der aeroben Darmflora fermentiert werden
und dadurch auch für den menschlichen Körper verwertbar
sind.
Hilfe
bei Verstopfung
Unter Wasserbindungskapazität von Ballaststoffen versteht man deren Eigenschaft, Wasser aufnehmen und folglich aufquellen zu können - eines der wichtigsten Merkmale dieser Nahrungsbestandteile. Dadurch erhöht sich das Darmvolumen, der Darm dehnt sich aus und die Verdauungstätigkeit wird angeregt, was besonders bei Verstopfung hilfreich ist. Ballaststoffe können ein Vielfaches ihres Eigengewichts an Wasser binden, es ist also äußerst wichtig, gleichzeitig genügend Flüssigkeit aufzunehmen (im besten Fall in Form von Wasser oder ungesüßtem Tee).
Vorbeugend
gegen koronare Herzerkrankungen
Gleichzeitig binden wasserlösliche Ballaststoffe Gallensäuren und tragen wesentlich zur Senkung des Cholesterinspiegels bei. Bei täglichem Konsum von ca. 30g Ballaststoffen kann es zu einer Verminderung des Cholesterinspiegels um 5-10% kommen, was bedeutend bei der Prävention von koronaren Herzerkrankungen, den häufigsten Todesursachen in Industrieländern, ist.
Schutz
gegen Darmkrebs
Ballaststoffe können auch vorbeugend gegen
Darmkrebs wirken. Durch Erhöhung des Stuhlvolumens
und Verkürzung der Transitzeit ist es Kanzerogenen, also krebserregenden
Substanzen, erschwert mit dem Darm langfristig in Verbindung zu
treten und so ihre negative Wirkung zu entfalten.
Laut der EPIC-Studie ist das Risiko an Dickdarmkrebs zu erkranken um 40 % niedriger, wenn man seinen Ballaststoffkonsum von 15 g täglich auf 35 g erhöht. Die EPIC-Studie, ist eine 1992 begonnene Studie, die auf europäischer Ebene den Zusammenhang zwischen Ernährung und Krebs untersucht. An ihr sind 520.000 Personen aus 10 europäischen Ländern beteiligt.
Prävention
bei Diabetes mellitus Typ 2
Noch ein Asset dieser dem menschlichen Körper überaus zuträglichen Nahrungsbestandteile: Durch eine verzögerte Stärkeverdauung sowie Glucoseabsorption kommt es nach ballaststoffreichem Essen zu einem langsameren Anstieg des Blutzuckerspiegels. Dies schützt vor Blutzuckerspitzen und somit auch vor einer Entstehung von Diabetes mellitus Typ 2.
Gut
für die Zähne
Ballaststoffe
entfalten ihre positive Wirkung bereits im Mund. Das lange Kauen
ballaststoffreicher Lebensmittel und die daraus folgende erhöhte
Produktion von Speichel wirken sich positiv auf die Zahngesundheit
aus.
Die
deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 30 Gramm
Ballaststoffe pro Tag zu sich zu nehmen.
Unsere Tipps
- Essen
Sie möglichst ballaststoffreich
- Wählen
sie Vollkorn- statt Weißmehlprodukte. (Vorsicht bei dunklem
Brot, es muss nicht aus Vollkorn sein.)
- Geben
Sie Nüsse in Ihr Müsli, dabei werden Sie gleichzeitig
mit wichtigen essentiellen Fettsäuren versorgt.
- Bauen
Sie Hülsenfrüchte in Ihren Speiseplan ein, diese enthalten
zusätzlich wertvolles Eiweiß.
- Essen
sie genügend Obst und Gemüse. (5x am Tag mindestens eine Hand voll)
- Probieren
Sie Trockenobst statt Schokolade.
LINKTIPPS:
.... Ernährungsirrtümer
.... Ernährung &
Haut
.... Ernährungspyramide
.... Ernährung
für Männer
.... Informationen für Vegetarier
.... Saisonales Obst und Gemüse
.... Nüsse & Trockenfrüchte
.... Entschlacken & Entgiften
....
Essen als Ersatzbefriedigung
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Brainfood
- Fit im Kopf durch richtige Ernährung
Die Autoren zeigen, welchen Einfluss die Nahrung auf das
menschliche Denkorgan hat. Vor dem Hintergrund der Vergreisung
der Gesellschaft und der rapiden Zunahme degenerativer Gehirnschädigungen
(zum Beispiel Alzheimer, Parkinson und altersbedingter Demenz)
wird gefordert, dass dem Gehirn als des Menschen kostbarstes
Gut endlich die Aufmerksamkeit zuteil wird, die es verdient.
Unzählige Studien hätten belegt, dass die Nervenzellen
äußerst sensibel seien und sehr unmittelbar auf
die menschliche Nahrung reagierten.
Dieser Ratgeber zeigt, daß durch richtiges Eßverhalten
alltägliches Unwohlsein, aber auch schwere Krankheiten
vermieden oder sogar kuriert werden können. Er führt
die verschiedenen Krankheitsbilder auf und ordnet ihnen
die jeweils geeigneten oder auch ungeeigneten Nahrungsmittel
zu.
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| Kundenrezension:
"Ein leicht verständlicher Ernährungsratgeber,
dem die Vielzahl der geschilderten Forschungsergebnisse eine
erstaunliche Überzeugungskraft verleihen. Das Buch richtet
sich an Leser aller Altersklassen, denn laut Autorin ist es
nie zu spät, sein Gehirn in Topform zu bringen. Werdenden
Müttern sei es ganz besonders empfohlen!" |
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