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Gesund
essen leicht gemacht:
die Ernährungspyramide

Die
Ernährungspyramide stammt ursprünglich aus den USA und
wurde anschliessend von
vielen Ländern auf der ganzen Welt zum Teil mit ortsüblichen
Anpassungen übernommen.
Die ursprüngliche Pyramide, die 1992 von der amerikanischen
Landwirtschaftsbehörde (USDA)
veröffentlicht wurde, wurde als geniale Erfindung zur einfachen
Vermittlung der Elemente
einer gesunden Ernährung für die ganze Bevölkerung
bezeichnet.
Die
Pyramide suggeriert mit Bildern, die auch ohne Sprachkenntnisse
verstanden werden, dass gewisse Nahrungsmittelgruppen häufiger,
andere weniger häufig konsumiert werden sollen. Zudem vermittelt
sie mit der Einteilung der Nahrungsmittel in sechs Hauptgruppen
Kenntnisse über Nahrungsmittel und über die Ernährung.
Sie fordert zu einer vielseitigen Ernährung auf, die sowohl
für die Bedarfsdeckung als auch für die Prävention
von Erkrankungen wichtig ist.
Ernährungsbewusstsein
sensibilisieren - Ernährungspyramide beachten
Die
durch falsche Ernährung bedingten Erkrankungsrisiken sollen
verringert und den ÖsterreicherInnen gesündere Formen
des Essens und Trinkens schmackhaft gemacht werden. Wir empfehlen
eine vielfältige und ausgewogene Ernährung, die dem Bild
der Ernährungspyramide entsprechend zusammengesetzt ist.",
erklärte Dennis Beck, der Geschäftsführer des Fonds
Gesundes Österreich, eine wesentliche Zielsetzung der Kampagne.
Die Ernährungspyramide veranschaulicht, in welchen Mengen bestimmte
Lebensmittelgruppen auf dem Menüplan der Österreicherinnen
und Österreicher stehen sollen. Die Basis der Ernährungspyramide
stellen pflanzliche Lebensmittel dar.
Grundsätzlich
ist kein Lebensmittel ungesund oder gar verboten". Aber
manche Dinge sollten eben nur sehr selten gegessen werden, andere
täglich und reichlich so wie Obst und Gemüse, von
denen fünf Portionen pro Tag empfehlenswert sind, gleiches
gilt für Kartoffeln und Getreideprodukte. Diese Produkte bilden
die Basis der Pyramide. Weit oben finden sich Fette und Öle,
von denen möglichst wenig verzehrt werden sollte, an der Spitze
stehen kleine Extras" wie Süßigkeiten, Mehlspeisen
und salzige Knabbereien (Chips usw.).
Die
klassische Ernährungspyramide
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Richtige
Ernährung hält gesund und leistungsfähig. Sie
soll abwechslungsreich, vollwertig, vitaminhaltig und ballaststoffreich
sein. Sie darf nicht zu viele Kalorien enthalten, soll fett-
und cholesterinarm sein, aber muss viele ungesättigten
Fettsäuren und sekundäre Pflanzenstoffe enthalten.
Das empfehlen Ärzte und Ernährungswissenschaftler!
Sie blicken nicht mehr durch? Keine Sorge: Wenn Sie wenige
Regeln behalten, ernähren Sie sich automatisch richtig.
Die Ernährungspyramide zeigt Ihnen wie es geht! Alles
ist erlaubt, aber es kommt auf die Menge und das richtige
Verhältnis an.
Das
vielfältige Angebot an Lebensmitteln ist in unterschiedlich
große Bausteine aufgeteilt. Je größer
ein Baustein, desto häufiger sollen Lebensmittel
dieser Gruppe gegessen werden (oder desto größer
sollen die Portionen sein).
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Ernährungspyramide
neu
Neue
Ernährungspyramiden mit neuen Empfehlungen erregen im Moment
die Gemüter, weil sie viel von dem, was bisher für gesundes
Essen gehalten wurde, auf den Kopf stellen: Die Empfehlung, reichlich
Kohlenhydrate, mäßig Eiweiß und wenig Fett ist
für viele Wissenschaftler nicht mehr aktuell. Immer mehr Übergewichtige,
Diabetiker und Herz-Kreislauf-Kranke sind die Folge dieser Ernährungsweise.
Die Ernährungspyramide schwankt. Was bisher als sicher galt
- fünfmal am Tag Obst und Gemüse, ausgewogene Ernährung,
nicht zu viel Cholesterin, viele Vollkornprodukte, wenig Butter
und Schokolade - wird ausgerechnet von den Fetten in Frage gestellt.
"Nüsse enthalten sehr viele einfach und mehrfach ungesättigte
Fettsäuren", erläutert die Ernährungs-Wissenschaftlerin
Sandra Kluge, "die im Hinblick auf zahlreiche chronische Erkrankungen
sehr positive Auswirkungen haben. Deshalb diskutiert man, ob man
dieses Lebensmittel in der Ernährungspyramide weiter unten
positioniert, um ihm einen größeren Stellenwert zu geben."
Basis
der neuen Ernährungsempfehlungen ist der glykämische
Index. Der glykämische Index ist eine Messzahl für
die Wirkung von Lebensmitteln auf den Blutzucker. Lebensmittel mit
einem niedrigen Glyx sind Gemüse und Obst, aber auch eiweißreiche
Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Nüsse, Milchprodukte,
Fleisch, Fisch, Geflügel und Eier. Sie sollen reichlich gegessen
werden und stehen deshalb weiter unten in der Pyramide. Auch die
Fette und das ist neu - gehören an die Basis. Wenn es die richtigen
sind, wie z. B. Rapsöl und Olivenöl, machen Fette nicht
dick sondern fit. Getreideprodukte, vor allem solche aus Weißmehl,
wie Brot, Nudeln, Reis und auch Kartoffeln sollen wegen ihres ungünstigen
Glyx nicht so oft auf dem Speiplan stehen und werden mit den Süßigkeiten
an die Pyramidenspitze verbannt. Erste Erfahrungen liegen bereits
vor: Diese Ernährung hält nicht nur gesund und fit, sondern
macht angeblich auch noch schlank.
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Das
neue große Weight Watchers Kochbuch Nr. 2
Ein wenig erinnert es ja an den Grand Prix D'Eurovision:
Spinat-Gnocchi mit Tomatensauce, 6 Points. Was musikalisch
gesehen schon hochrangig wäre, das sieht kalorienmäßig
anders aus: sechs Punkte, schon fast ein Drittel der erlaubten
Tagespunkte. Spielerisch und sehr motivierend tritt es auf,
das flexible Kochbuch der Weight Watchers.
Die
Einfachheit verblüfft und fasziniert gleichzeitig.
Kein lästiges Kalorien zählen mehr, kein Nachschlagen
von Fett- oder Ballaststoffen. Dafür "points,
points, points". Kein strenger Diätplan, keine
Kalorientabellen, dafür abwechslungsreiche Gerichte,
die sich dem individuellen Tagesablauf anpassen das
ist das Erfolgsrezept von Weight Watchers.
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| Kundenrezension:
"Das Buch ist wirklich toll und auf jeden Fall zu empfehlen.
Auch für Leute die nicht unbedingt abnehmen wollen ist
es geeignet, da die Rezepte einfach nachzukochen und wirklich
total lecker sind. Es handelt sich dabei auch um Rezepte bei
denen keiner merken würde, dass es sich um 'fettarme' und
'diätgeeignete' Rezepte handelt, denn sie schmecken wirklich
gut." |
Neueste
Erkenntnisse - Adaption nicht Revolution
Erkenntnisse
aus Bevölkerungsstudien, die von renommierten Ernährungsforschern
der Harvard University, Boston USA allen voran Walter Willett
veröffentlicht wurden, zeigten, dass verschiedene Nahrungsmittel
innerhalb der einzelnen Gruppen in der ursprünglichen Pyramide
unterschiedliche Einflüsse auf das Risiko von Herz-Kreislauf-Krankheiten
und auch auf bestimmte Krebsleiden hatten. Dies war schliesslich
der Grund dafür, dass die Harvard- Forscher die klassische
USDA-Pyramide kritisierten und Änderungen vorschlugen.
Die
Platzierung der Stärkeprodukte in der Basis und der Öle
und Fette in der Spitze suggerierte, dass Fett allgemein «schlecht»
ist und nicht nur «dick macht», sondern auch die Entstehung
von Herz-Kreislauf-Krankheiten fördert.
In
der Zwischenzeit hat sich ergeben, dass bestimmte ungesättigte
Fettsäuren durchaus günstige Wirkungen haben, gerade zur
Verringerung des Risikos für Herz-Kreislauf-Krankheiten. Auf
der anderen Seite können kohlenhydratreiche Nahrungsmittel
auch ungünstig sein, wenn sie im Übermass genossen werden.
Es
zeigte sich, dass reichlich eingenommene Nahrungsmittel mit einem
hohen glykämischen Index für den Stoffwechsel ungünstig
sind. Der glykämische Index entspricht dem Ausmass des Blutzuckeranstiegs
eines kohlenhydrathaltigen Nahrungsmittels. Traubenzucker hat
den höchsten glykämischen Index, Hülsenfrüchte
haben bei gleichen Mengen Kohlenhydraten einen vergleichsweise
tiefen glykämischen Index. Die Forscher der Harvard-Universität
beobachteten bei Personen, die häufig Nahrungsmittel mit hohem
glykämischem Index konsumierten, vermehrt Zeichen des «Metabolischen
Syndroms», d.h. eine Insulinresistenz, erhöhte Blutfette
(Triglyzeride) und zu wenig des «guten» Cholesterins
(HDL). Einen wesentlichen Beitrag zu diesen Nahrungsmitteln liefern
Süssgetränke und Süssigkeiten.
Auch
sickerte die Erkenntnis durch, dass weder Fette noch Kohlenhydrate
an sich "dick machen", sondern dass es viel mehr die eingenommenen
Mengen von Kalorien sind in Bezug zu den mit Bewegung verbrauchten
Kalorien. Dies bedeutet nicht, dass zu viel Fett nicht dick macht
ein Problem der Fette ist trotz dieser Diskussion ihre hohe
Nährstoffdichte (9 Kalorien pro Gramm) im Vergleich zu Kohlenhydraten
(4 Kalorien pro Gramm). Es ist eine anerkannte Tatsache, dass der
Mensch dazu tendiert, mehr Energie (Kalorien) einzunehmen, wenn
die Ernährung eine hohe Energiedichte hat.
Die
Ernährungspyramide ist somit ein wichtiges Instrument in der
Kommunikation der Elemente einer gesunden Ernährung für
alle wegen der komplexen Zusammenhänge der verschiedenen
Nährstoffe ist es unmöglich, dass eine Pyramide gänzlich
"richtig" oder "falsch" ist. Es ist für
die Wissensvermittlung günstig, wenn das Bild der Pyramide
als Symbol unverändert bleibt, und Ergänzungen bzw. Korrekturen
aber in Wort und Bild angebracht werden.
LINKTIPPS:
.... Gesunde Ernährung: Ernährungstipps
.... Gesunde Ernährung: Vitaminratgeber
.... die populärsten Ernährungsirrtümer
....
Fisch-Einkaufsratgeber: Fischkauf richtig gemacht
....
Gute Fette, schlechte Fette: Fettsäuren im Überblick
....
Lebensmittelkennzeichnung - Inhaltsstoffe verstehen
....
Entsäuern - Gesunde Ernährung im Säure-Basen-Gleichgewicht
.... Ernährungstipps für Männer
.... Ernährungstipps für Kinder
.... Ernährung & Stress
.... Kalorientabelle
.... Diäten im Test
.... hier geht's zum Archiv
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Lexikon
der populären Ernährungsirrtümer.
Unser Körper meldet sich, wenn er Hunger oder Durst
verspürt. Und doch gehen immer mehr Menschen dazu über,
statt auf ihn lieber auf den Rat von sogenannten Experten
zu hören. Entsprechend sind die Zeitschriften randvoll
mit Ernährungshinweisen und bieten in immer kürzer
werdenden Intervallen alle nur erdenklichen Diäten
an.
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| Kundenrezension:
"Der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer und die Biologin
Susanne Warmuth decken in ihrem Lexikon der populären Ernährungsirrtümer
"Missverständnisse, Fehlinterpretationen und Halbwahrheiten"
zum Thema Essen und Trinken auf. Sie halten ein Plädoyer
für einen gelassenen Umgang mit den Essgewohnheiten und
ermuntern zum Vertrauen auf den eigenen Körper. War höchst
an der Zeit, der Hysterie mit ironischer Kompetenz zu begegnen." |
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