Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 300-600 Gramm Fleisch und Wurst pro Woche zu verzehren. Der Fleischkonsum in Österreich ist jedoch eindeutig zu hoch. Fleisch ist vor allem gesund, wenn es im richtigen Maß genossen wird. Das Gute im FleischFleisch ist ein wichtiger Eiweißträger. Die Proteine im Fleisch zählen zu den Eiweißen mit der höchsten biologischen Wertigkeit. Darin kommen besonders viele essenzielle Aminosäuren vor, die der Mensch für den Muskel- und Nervenaufbau benötigt. Um diese biologische Wertigkeit mit pflanzlichen Lebensmitteln zu decken, müssen pflanzliche Eiweiße gekonnt miteinander kombiniert werden. Fleisch
ist vor allem reich an den
Eine Frage der QualitätQualität geht auch bei Fleisch vor Quantität. Beim Kauf von Fleisch sollte lieber etwas mehr Geld für gute Qualität ausgegeben werden, als zu oft zur Fleischtheke zu spazieren. Wenn Sie auf folgende Merkmale achten, können Sie die Qualität des Fleisches einstufen: - Fleisch sollte frisch glänzen und nicht schmierig wirken. Ein gutes Safthaltevermögen ist von Vorteil und daran zu erkennen, dass die Anschnittsfläche trocken ist und das Fleisch nicht im eigenen Saft liegt. - Natürlich darf frisches Fleisch keinen unangenehmen Geruch verströmen, sondern sollte neutral mild und je nach Fleischart etwas säuerlich riechen. - Bei Fingerdruck sollte sich das Fleisch mittelfest, elastisch und nicht weich, schwammig oder klebrig anfühlen. Sonderfall InnereienInnereien sind wegen dem hohen Anteil an enthaltenen Schadstoffen in Verruf geraten. Tatsächlich sollten sie aber vor allem von Schwangeren gemieden werden, da der Verzehr laut Ottilia Wielvers, Ernährungsberaterin, zu Missbildungen und Fehlgeburten führen kann. Auch für Menschen mit hohem Cholesterin sind Innereien tabu, da Leber oder Niere sehr hohe Werte an Cholesterin aufweisen. Für alle anderen gilt: "Die, die sie gerne essen, müssen nicht ganz darauf verzichten. Aber auf die Menge kommt es an." Die Ernährungswissenschaftlerin weist darauf hin, dass Innereien einmal im Monat für gesunde Menschen keine Gefahr darstellen. Innereien sollten allerdings von jungen Tieren stammen, da die Schadstoffkonzentration bei älteren Tieren noch höher ist. Auf Innereien von Wild sollte grundsätzlich verzichtet werden. Geflügel Geflügel ist eine regelrechte Eiweißbombe, deshalb ist es auch so gesund. Am meisten Eiweiß, nämlich rund 20 %, stecken in Pute und Hühnchen. Das Besondere am Geflügeleiweiß: Es ähnelt im Aufbau sehr dem menschlichen Eiweiß und kann deshalb auch besonders gut von unserem Körper aufgenommen und verarbeitet werden. Eiweiß macht starke Muskeln und sorgt für ein stabiles Immunsystem. Und das bei gerade mal 1 % Fett! Außerdem
enthält Geflügelfleisch nur sehr wenig Cholesterin, das
reduziert das Risiko von Jeder Österreicher isst durchschnittlich 12 kg Geflügel pro Jahr - mit steigender Tendenz. Geflügel- und Putenfleisch wird zunehmend beliebter. Nicht nur, weil es sich aufgrund seiner geringen Kalorien hervorragend in der leichten Küche einsetzen lässt, sondern auch weil es schnell und einfach zuzubereiten ist. Damit das Geflügel nicht zur Salmonellenbombe wird, sollte es übrigens immer kühl gelagert und vor dem Verzehr unter klarem fließendem Wasser abgewaschen werden. Ratsam ist es auch, das Fleisch immer gut durchzubraten. = [red] & [kate] =
------------------------------------ -
SWR: Innereien LINKTIPPS:
| ||||||||
|


