gesund.co.at - Logo
gesund.co.at - Logo
Biowetter und Polleninformation
Biorhythmus
Medizinlexikon
Fitnesstipp
Gesund abnehmen
Sexualität und Partnerschaft
Horoskop - Ihre Sterne
Jobangebote
Links zum Thema Gesundheit
Werbung auf gesund.co.at
Newsletter - gesund.co.at Service und Arztsuche
Horoskop: Gesundheit, Beruf & Partnerschaft Newsletter
Anmeldung

Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen
Diese Seite zu del.icio.us hinzufügen
Diese Seite zu Yigg hinzufügen
Diese Seite zu Linkarena hinzufügen
Diese Seite zu Google Bookmarks hinzufügen

Lebensmittelunverträglichkeit:
Histaminarme Nahrung hilft

Lebensmittelintoleranz

Wer an einer Lebensmittelunverträglichkeit leidet, hat oftmals keine
andere Wahl als bestimmte Nahrungsmittel zu meiden oder aber einen
Ernährungsplan einzuhalten. Für Betroffene, die etwa unter einer sogenannten
Histaminintoleranz leiden, haben wir die wichtigesten Ernährungstipps zusammengestellt.

Unter Nahrungsmittelunverträglichkeit werden gewöhnlich zwei verschiedene körperliche Phänomene zusammengefasst. Zum einen kann damit eine Nahrungsmittelallergie gegen bestimmte Nahrungsmittel oder Nahrungsmittelbestandteile gemeint sein. Zum anderen wird darunter aber auch die Unfähigkeit ein bestimmtes Nahrungsmittel oder einen Nahrungsmitelbestandteil zu verdauen verstanden.

Beide Bedeutungen werden oft verwechselt, meinen aber zwei grundsätzlich unterschiedliche Erscheinungen. Bei der Allergie sieht das körpereigene Immunsystem fälschlich körperfremde Eiweiße aus der Nahrung als "Feind" an und bildet Antikörper als vorbeugende Massnahme gegen die nächste Begegnung mit dem Stoff. Geringste Mengen des allergieauslösenden Stoffes (Allergen) können damit schon Allergiesymptome auslösen.

Bei der Nahrungsmittelintoleranz hingegen hat der Körper die Fähigkeit verloren einen bestimmten Stoff zu verdauen oder diese Fähigkeit nie besessen, so dass die Symptome nur mittelbar und nicht durch die Reaktion der körpereigenen Abwehr auf das Nahrungsmittel ausgelöst werden. Die Intoleranz muss nicht vollständig sein, so daß geringe Mengen des Nahrungsmittels weiter verzehrt werden können. Erst Mengen, die über der Toleranzschwelle liegen, lösen Symptome aus.

Ein bekanntes Beispiel für eine Nahrungsmittelintoleranz, die sowohl erworben als auch angeboren auftreten kann, ist die Intoleranz gegenüber Milchzucker, die sogenannte Laktoseintoleranz. Ein weiteres ist die sogenannte Histaminose bzw. Histaminintoleranz. Sie beschreibt die Unverträglichkeit von stark histaminhaltigen Nahrungsmitteln bzw. die Unfähigkeit des menschlichen Körpers, aufgenommenes Histamin im ausreichenden Maße abzubauen. Die Patienten können das mit der Nahrung aufgenommene Histamin nicht abbauen, es wird in den Körper aufgenommen und erzeugt die typischen "allergieähnlichen" Symptome.

Symptome bei Histaminintoleranz

Kopfschmerzen - Übelkeit
Nesselsucht - schneller Puls
Asthma - Blutdruckabfall
- Durchfall - Rötung der Haut
- Erbrechen - Juckreiz usw.

Histaminarme Ernährung als Therapie bei Histaminintoleranz

Der Histaminintoleranz liegt ein Mangel am histaminabbauenden Enzym "Diaminoxidase" im Darm zugrunde. Normaleweise inaktiviert beim gesunden Menschen das in der Darmschleimhaut vorhandene Enzym Diaminoxidase, die toxische Wirkung sowohl des aufgenommenen als auch des durch die Darmbakterien selbst gebildeten Histamins. Durch eine größere Histaminbelastung kann das Inaktivierungssystem jedoch überfordert sein.

Da man das zum Abbau von Histaminen notwendige Diaminoxidase weder stimulieren noch ersetzen kann, ist bei einem Mangel die Elimination von Histamin mittels histaminfreier Diät die Therapie der Wahl. Die Therapie besteht in erster Linie im Meiden der histaminreichen Lebensmittel (Eliminationsdiät). Bei mehr als der Hälfte der Betroffenen reicht der Verzicht auf "Histaminbomben" aus. Gänzlich aus dem Speiseplan verbannen kann man Histamin nicht. Die Betroffenen sollten aber darauf achten, dass ihre individuelle Toleranzgrenze nicht überschritten wird. Wenn dies nicht ausreicht, stehen zur Behandlung der histamininduzierten Symptome zusätzlich Medikamente, zur Verfügung. Diese sogenannten Antihistaminika blockieren die Wirkungen des Histamins. Bei sogenannten "histaminarmen Lebensmitteln" liegt der Histamingehalt übrigens unter fünf Milligramm pro Kilogramm.

Das Vermeiden von histaminhältigen Speisen und Getränken ist jedoch die Grundvoraussetzung. Histamin ist hitze- und kältestabil und durch keine küchentechnische Methode, wie einfrieren, kochen, backen oder Mikrowellenerhitzung zu zerstören.

Bei den meisten histaminreichen Lebensmitteln wird der hohe Histamingehalt hauptsächlich durch Reifung, Haltbarmachung oder Weiterverarbeitung verursacht Es findet sich daher in Lebensmitteln, die während ihrer Verarbeitung, Reifung und Lagerung mikrobiellen und biochemischen Veränderungen unterliegen (z. B. Käse, Fisch, Sauerkraut und Wein).

*** Der aktuelle Buchtipp zum Thema ***

(klick)

Lexikon der populären Ernährungsirrtümer.

Unser Körper meldet sich, wenn er Hunger oder Durst verspürt. Und doch gehen immer mehr Menschen dazu über, statt auf ihn lieber auf den Rat von sogenannten Experten zu hören. Entsprechend sind die Zeitschriften randvoll mit Ernährungshinweisen und bieten in immer kürzer werdenden Intervallen alle nur erdenklichen Diäten an.


Kundenrezension: "Der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer und die Biologin Susanne Warmuth decken in ihrem Lexikon der populären Ernährungsirrtümer "Missverständnisse, Fehlinterpretationen und Halbwahrheiten" zum Thema Essen und Trinken auf. Sie halten ein Plädoyer für einen gelassenen Umgang mit den Essgewohnheiten und ermuntern zum Vertrauen auf den eigenen Körper. War höchst an der Zeit, der Hysterie mit ironischer Kompetenz zu begegnen."

Zu den histaminarmen Lebensmitteln zählen:

  • Fleisch (frisch, gekühlt, gefroren)
  • Fisch (frisch oder tiefgefroren)
  • Frisches Obst (Melone, Heidelbeeren, Preiselbeeren, Litchi, Mango, Khaki, Rhababer, Kirschen, Blaubeeren, Johannisbeeren, Aprikosen, Äpfel)
  • Frisches Gemüse (Grüner Salat, Kohlsorten, Rote Rüben (Beete), Kürbis, Zwiebel, Radieschen, Rettich, Rapunzel, Paprika, Karotten, Brokkoli, Kartoffeln, Gurke, Lauch, Zuccini, Mais, Spargel, Knoblauch)
  • Getreide, Teigwaren (Dinkel-, Mais-, Reisnudeln, Hefefreies Roggenbrot, Mais-Reis-Knäckebrot, Reis, Haferflocken, Reiswaffeln Mais-, Reis-, Hirsemehl)
  • Milchersatz (Reis-, Hafer-, Kokosmilch)
  • alle nicht zitrushaltigen Obstsäfte, alle Gemüsesäfte (außer Sauerkraut!)
  • Kräutertee und Grüner Tee

Der Histamingehalt steigt mit der Lagerung. Deshalb sollten Lebensmittel und Speisen rasch verarbeitet, nicht lange gelagert und nicht mehrmals aufgewärmt werden.

Finger weg: besonders histaminhältige Nahrungsmittel

  • Bei den Getränken weisen Rotweine die höchsten Histaminwerte auf. Unter den Bieren weisen obergärige Biere (Weizenbiere) höhere Histamingehalte als untergärige auf. Trotz eines niedrigen Gehalts an Histamin kommt es bei alkoholischen Getränken am häufigsten zu Unverträglichkeitserscheinungen, da Alkohol zusätzlich das histaminabbauende Enzym Diaminoxidase hemmt.
  • Käse: Der Histamingehalt kann herstellungs- und lagerungsbedingt innerhalb ein- und derselben Käsesorte stark schwanken. Es gibt aber einige Richtlinien wie die Histaminaufnahme in
    Grenzen gehalten werden kann:
  • Grundsätzlich Käsesorten vermeiden, die eine lange Reifezeit erfordern. Das sind vor allem Hartkäse wie Emmentaler, Bergkäse, Alpenkäse, Parmesan, und teilweise auch Cheddar. Bei Schimmelkäse alle voll- und überreifen Stücke, z. b. halbflüssigen Camembert vermeiden.

  • Fisch neigt zu besonders raschem mikrobiellen Verderb unter reicher Histaminbildung. Bei sachgemäßer Verarbeitung ist aber Tiefkühlware und Konservenfisch kaum belastet. Es ist jedoch in manchen konservierten Fischprodukten durch Salzung und/oder Räucherung mit hoher Histaminbelastung zu rechnen. Marinierter Fisch kann indirekt über Marinaden (Essig!) schon belastet sein. Für Meeresfrüchte gilt das gleiche wie für Fisch!
  • Beim Gemüse sind vor allem Sauerkraut, Tomaten, Spinat Avocados und Melanzani (Auberginen) zu meiden.
  • Sonstige: Essig in allen Varianten, Soyasauce, sowie Salami, Räucherwurst u.ä.

Aufgrund weiterer, ebenfalls vorliegenender Unverträglichkeiten/Kreuzallergien ist zu beachten, daß die Histaminarmut eines Lebensmittels allein noch nichts über seine Verträglichkeit für den Betroffenen aussagt. Zu guter letzt sei noch angemerkt, dass es Medikamente gibt, welche das Enzym Diaminoxidase blockieren und somit verhindern, dass das Histamin ausreichend abgebaut werden kann.

Linktipps:

.... Histaminarme Rezepte
.... Lebensmittelkennzeichnung - Inhaltsstoffe verstehen
.... Pestizide, Geschmacksverstärker und Konservierungsmittel
.... IgG-Test bei Verdacht auf Nahrungsmittelunverträglichkeit?
.... Backen ohne Ei und Milch (Nahrungsmittel-Allergien)
.... Donau-Uni Krems bietet neuen Lehrgang Allergologie
.... Sind Light-Produkte wirklich Schlankmacher?
.... Kindererlebensmittel - schau genau!

.... Zöliakie (Glutenallergie)
.... Stutenmilch als gesunde Alternative zu Kuhmilch
.... Allergie-Corner: Infos von A bis Z



*** Der aktuelle Buchtipp zum Thema ***

(klick)

Brainfood - Fit im Kopf durch richtige Ernährung

Die Autoren zeigen, welchen Einfluss die Nahrung auf das menschliche Denkorgan hat. Vor dem Hintergrund der Vergreisung der Gesellschaft und der rapiden Zunahme degenerativer Gehirnschädigungen (zum Beispiel Alzheimer, Parkinson und altersbedingter Demenz) wird gefordert, dass dem Gehirn als des Menschen kostbarstes Gut endlich die Aufmerksamkeit zuteil wird, die es verdient. Unzählige Studien hätten belegt, dass die Nervenzellen äußerst sensibel seien und sehr unmittelbar auf die menschliche Nahrung reagierten.

Dieser Ratgeber zeigt, daß durch richtiges Eßverhalten alltägliches Unwohlsein, aber auch schwere Krankheiten vermieden oder sogar kuriert werden können. Er führt die verschiedenen Krankheitsbilder auf und ordnet ihnen die jeweils geeigneten oder auch ungeeigneten Nahrungsmittel zu.


Kundenrezension: "Ein leicht verständlicher Ernährungsratgeber, dem die Vielzahl der geschilderten Forschungsergebnisse eine erstaunliche Überzeugungskraft verleihen. Das Buch richtet sich an Leser aller Altersklassen, denn laut Autorin ist es nie zu spät, sein Gehirn in Topform zu bringen. Werdenden Müttern sei es ganz besonders empfohlen!"
Suche im Web:
Google
 



Abnehmtipps
Ballaststoffe
Beeren & Kirschen
BIO-Lebensmittel
Body-Mass-Index
Brain-Food
Brot & Gebäck
BSE- Spezial
Diabetiker
Diäten im Test
E- Nummern
Entschlacken & Entgiften
Ernährung für Männer
Ernährung und Haut
Ernährungsberater
Ernährungsirrtümer
Ernährungspyramide
Ernährungstipps

Essen "light"
Essen im Büro
Essig & Öl
Exotische Früchte
Fisch & Meeresfrüchte
Fleisch & Geflügel
Fünf Elemente Ernährung
Functional Food
Gemüse-ABC
Geschmacksverstärker
Gewürzlexikon
Grillen: Infos von A - Z
Hülsenfrüchte
Ihr Energiebedarf
Kalorientabelle
Kinderernährung
Kochschule
Konservierungsmittel
Kraut & Rüben
Kräuterlexikon
Kulinarium
Lebensmittellagerung
Lebensmittelbestrahlung
Lebensmittelunverträglichkeit
Lexikon der Ernährung
Metabolic Balance®
Milch & Milchprodukte
Nüsse & Trockenfrüchte
Obst & Gemüse
Pilze (Schwammerl)
Reformhäuser
Reis & Teigwaren
Rezeptdatenbank
Salat & Blattgemüse
Salz
Schrot & Korn
Sodbrennen
Süßstoffe
Übergewicht
Vegetarisch & Vegan
Verdauunsstörungen
Vitaminratgeber
Wild & Federwild
Zucker & Zuckerersatz
Übersicht