Zucker
& Zuckerersatz:
Geschichten, Mythen & Kalorien

Selten ranken sich um ein Nahrungsmittel dermaßen viele
Geschichten,
Halb- und Unwahrheiten. Hedonistische Gourmets brechen ihm
eine Lanze,
Ernährungswissenschafter und Fitness-Gurus können
sich aber nach wie vor nicht
über die gesundheitlichen Auswirkungen der süßen
Verführung einigen. Doch wenn
beim Zucker alles schon so kompliziert ist, wie ist es dann
erst um die Zuckerersatzstoffe bestellt?
Zucker
- die süße Versuchung
Spricht
man von Zucker (vom arabischen Wort sakkara) in der
Einzahl, so wird darunter der Haushaltszucker, die sogenannte
Saccharose, verstanden. Der Begriff Zucker umfasst jedoch
nicht nur Saccharose, sondern eine Reihe anderer Zucker, wie
zum Beispiel Traubenzucker, Fruchtzucker und Milchzucker.
Sie alle zählen zu der wichtigen Nährstoffgruppe
der Kohlenhydrate. Der Energiegehalt von Zucker beträgt
16,8 kJ pro Gramm (interessanter Vergleich: Alkohol liefert
29,8 kJ pro Gramm)
Fest
steht: Zucker ist heute aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken.
Er hat eine einzigartige Karriere vom sparsam verwendeten
Gewürz und Heilmittel zum selbstverständlichen Nahrungsmittel
gemacht. Zuckerrohr wurde schon vor 10.000 Jahren in der südostasiatischen
Inselwelt angebaut, von dort breitete es sich zunächst
bis nach Persien aus. Die Araber brachten Zucker (süßen:
sukkar) dann im 7. Jh. über den Mittelmeerraum bis
nach Mitteleuropa, wo er als Heilmittel Verwendung fand: äußerlich
bei Hautkrankheiten oder Wunden, innerlich z.B. bei Husten
oder Fieber. Und bittere Medizin macht er noch heute genießbar,
wie etwa die bekannten Schluckimpfungen.
Doch
Zucker hat in der Wahrnehmung der Menschen, nicht zuletzt
aufgrund des zügellosen Einsatzes in der Lebensmittelindustrie
heute einen ganz anderen Stellenwert und vor allem auch ein
ganz anderes Image als noch vor wenigen Jahrzehnten. Das Konsumverhalten
gegenüber Zucker hat sich in unserem Jahrhundert merklich
geändert, denn Zucker gilt spätestens seit den 1960er,
70er Jahren als Dickmacher und wesentlicher Verursacher von
Karies. Natürliche alternative Süßungsmittel
wie Vollrohrzucker, Dicksäfte, Ahornsirup, Rübenkraute
und auch
Honig
finden immer mehr Zuspruch. Als Ersatzstoff für Zucker
werden industriell hauptsächlich die kalorienarmen -
meist künstlichen - Zuckerersatzstoffe, die sogenannten
Süßstoffe, benutzt, da diese auch noch für
Diabetiker geeignet sind.
Zucker
als Dickmacher?
Ja
und nein, denn wie immer, kommt es erstens auf die Menge an
und zweitens auf die Zuckerart an. Um eines vorweg zu nehmen:
Der "ungesunde" Aspekt am Zucker liegt darin, dass
er - der Zucker nämlich - von Seiten der Produzenten
oftmals verschleiert wird. Der Hauptteil des Zuckers wird
nämlich nicht pur, sondern in verarbeiteter Form verzehrt.
Ist dies bei Süßigkeiten und Marmeladen, allenfalls
auch noch bei Erfrischungsgetränken offensichtlich, so
ist wesentlich weniger bekannt und dem Gros der Konsumenten
kaum bewußt, dass er etwa auch in Senf, Ketchup, Fertigmüslis,
Fruchtjoghurt, sowie in Brot- und Fleisch- bzw. Wurstprodukten
einen wichtigen Bestandteil bildet.
Ernährungsberater
warnen jedenfalls: über 100 Gramm Zucker pro Tag, mache
nicht nur die Zähne kaputt, sondern auch dick, süchtig
und überhaupt krank. Dem halten Zuckerproduzenten gegenüber,
dass epidemiologischen Studien zu Folge Übergewichtige
wesentlich mehr Fett und weniger Kohlenhydrate verzehren als
dies bei Normalgewichtigen der Fall ist. Personen, die ein
niedrigeres Körpergewicht als Normalgewichtige aufweisen,
nehmen sogar mehr Zucker als andere Kohlenhydrate zu sich.
Somit können Zucker bzw. Kohlenhydrate nicht für
Übergewicht verantwortlich gemacht werden. Es ist vielmehr
ein Ungleichgewicht von Energiezufuhr und Energieverbrauch,
das im Falle einer zu hohen Energieaufnahme zu Übergewicht
führt.
Wer
dem süßen Laster nicht völlig entsagen kann
- und das sind die wenigsten - fragt sich angesicht der widersprüchlichen
Aussagen, wie viel Süßes noch gesund ist, ob Honig
gesünder ist, oder ob Süßstoffe die bessere
Alternative sind.
Zucker
& Gesundheit
Glukose ist die wichtigste Energiequelle für die menschlichen
Körperzellen. Aus ihr kann sowohl mit Hilfe von Sauerstoff
(aerob) als auch ohne Sauerstoff (anaerob) Energie gewonnen
werden. Der Abbau wird als Glykolyse bezeichnet. Die meisten
Organe und Gewebe (z.B. Muskulatur, Fettgewebe) brauchen das
Hormon Insulin für die Aufnahme von Glukose in die Zellen
und deren Verwertung.
Zucker
in der Nahrung wird, anders als Stärke, die erst durch
Verdauung in Zucker umgewandelt werden muss, sehr schnell
von der Darmwand aufgenommen und ans Blut abgegeben. Er erhöht
daher kurzfristig den Blutzuckerspiegel und regt die Insulinausschüttung
an. Durch das Insulin wird auch die Aufnahmefähigkeit
des Gehirns für Tryptophan aus dem Nahrungseiweiß
gefördert, wo es in das Hormon Serotonin umgewandelt
wird, das eine stimmungsaufhellende Wirkung besitzt. Der Körper
wird also für den Verzehr süßer Nahrung doppelt
belohnt: durch einen "Energieschub" und "gute
Laune". Diese Effekte halten allerdings nicht lange an,
da der erhöhte Blutzuckerspiegel schnell wieder abgebaut
wird. Bei stärkehaltigen Nahrungsmitteln wird der Zucker
dagegen, durch den Verdauungsprozess verzögert, gleichmäßiger
ans Blut abgegeben.
Je
nachdem, welche Lebensmittel gegessen werden, steigt der Blutzuckerspiegel,
und in der Folge auch die Insulinausschüttung, unterschiedlich
stark. Beispielsweise gelangen Kohlenhydrate aus Vollkornbrot
sehr viel langsamer in die Blutbahn als Kohlenhydrate aus
Limonade. Maßstab für das Ausmaß des Blutzuckeranstiegs
nach Verzehr einer kohlenhydrathaltigen Mahlzeit ist der glykämische
Index (GI).
Aktuell
wird diskutiert wird, inwieweit die Entstehung von
Übergewicht
durch den Verzehr von "falschen" Kohlenhydraten
begünstigt werden kann. Das sind Lebensmittel mit hohem
glykämischen Index (GI), wie Glukose, Weißbrot,
Limonaden, aber auch Kartoffeln, Reis oder Möhren. Lebensmittel
mit einem hohen GI bewirken einen steilen Blutzuckeranstieg
und eine starke Insulinreaktion. Insulin bringt den Blutzuckerspiegel
wieder auf Normalniveau, denn es veranlasst die Aufnahme von
Glukose in die Körperzellen.
Die
WHO (Weltgesundheitsorganisation) empfiehlt jedenfalls bis
maximal 10 % der täglichen Kalorienzufuhr in Form von
zugesetzten Zuckerarten und Süßungsmitteln, wie
z.B. Honig, aufzunehmen.
Ein
einfaches Rechenbeispiel soll dies verdeutlichen:
Eine
32jährige Frau, mittlere körperliche Aktivität,
mit einem Kalorienbedarf von rund 2300 kcal / Tag sollte demnach
bis zu etwa 55 g zugesetzten Zucker aufnehmen.
Diese Menge wird bereits erreicht durch:
25
g Konfitüre: ~ 15 g Zucker
50 g Gummibärchen: ~ 38 g Zucker
In
der Alternativmedizin wird Zucker - besonders als Raffinade,
also fast reine Saccharose - mit verantwortlich gemacht für
eine Beeinflussung des körpereigenen Säure-Basen-Haushalts
in Richtung eines geringeren pH-Werts, einer Übersäuerung.
Sie gilt in Teilen der Naturheilkunde als mitverantwortlich
für verschiedene Erkrankungen wie Rheuma, Migräne,
Schlaganfall und Herzinfarkt, teilweise auch für Krebs.
Als Indiz für eine angebliche Übersäuerung
des Körpers durch Aufnahme von Zucker wird dabei auf
den pH-Wert des Urins verwiesen, der jedoch im Laufe eines
Tages sehr starken Schwankungen unterworfen ist und im Regelfall
keinen Rückschluss auf den entscheidenen pH-Wert des
Blutes oder der Gewebe zulässt. Bei diesen Theorien handelt
es sich um Spekulationen.
Unbestreitbar
ist jedenfalls die schädliche Wirkung von Zucker an Zähnen:
Zucker in der festen Nahrung sowie in süßen Getränken
und Säften (Babynahrung!) ist von großer Bedeutung
für die Entstehung von
Zahnkaries, da im Mundraum lebende Streptokokken überschüssigen
Zucker in Säuren umwandeln, die Mineralien aus dem Zahnschmelz
lösen und ihn so schädigen.
Diabetes:
Anders als der Name vermuten lassen könnte, wird die
Zuckerkrankheit nicht direkt durch Zuckerkonsum verursacht.
Sie beruht nach heutigem Wissensstand entweder auf einer Autoimmunreaktion,
die die Bauchspeicheldrüse schädigt (Typ 1) oder
auf einer genetischen Disposition zur Insulinresistenz (Typ
2, auch Altersdiabetes genannt), die besonders durch Übergewicht
und Bewegungsmangel zum Tragen kommen kann, und deren Folge
ein ständig erhöhter Blutzuckerspiegel ist.
Der im deutschen Sprachgebrauch oft verwendete Ausdruck Zuckerkrankheit
bedeutet also nicht, dass Diabetes durch Zucker hervorgerufen
wird, sondern, dass die Regelung des Blutzuckerspiegels nicht
mehr funktioniert. Diabetikern wurde lange Zeit absolute Zuckerabstinenz
verordnet. Neueren Erkenntnissen zufolge ist jedoch die Energiezufuhr
durch Zucker in Mengen bis zu 10% des Gesamtenergiebedarfs
zulässig. In jedem Fall ist dies mit dem behandelnden
Arzt zu besprechen.
Zucker
als Nervennahrung?
Das
Zentralnervensystem gewinnt seine Energie in der Regel aus
Glukose - insofern stimmt die Aussage, dass Zucker Nervennahrung
ist. Sehr viel besser als reiner Zucker ist aber natürlich
z.B. ein frischer Apfel, der sowohl Zucker als auch verschiedene
Vitamine und Mineralstoffe enthält. Ähnliches gilt
für Brot, Getreideflocken, Kartoffeln, Hülsenfrüchte,
Gemüse und andere Obstarten: Stärke und fruchteigener
Zucker versorgen den Körper mit Energie; darüber
hinaus werden Denk- und Lernprozesse nachhaltig durch die
Fülle an verschiedenen B-Vitaminen unterstützt.
Zucker
und süße Speisen liefern aber nicht nur Kalorien,
sondern auch Wohlbefinden - und das hat biologische Gründe.
Wird nämlich Süßes gegessen, so schüttet
die Bauchspeicheldrüse Insulin aus. Dieses Hormon sorgt
dafür, dass ein ganz bestimmter Eiweißbaustein
aus dem Blut ins Gehirn gelangen kann. Dieser Eiweißbaustein
heißt wiederum Tryptophan und ist die Vorstufe für
den Botenstoff Serotonin. Und Serotonin sorgt dafür,
dass wir uns wohlfühlen. Normalerweise sorgt übrigens
das Tageslicht für einen hohen Serotoninspiegel. Das
erklärt auch, warum wir besonders in der dunklen Jahreszeit
so gerne naschen und warum kohlenhydratarme Diäten oftmals
zu Depressionen
führen.
Zuckersorten
& Zuckerarten
Zucker
ist nicht gleich Zucker: Hauptquellen der Zuckererzeugung
sind Zuckerrohr (hauptsächlich in den Tropen) und Zuckerrübe
(Anbau in gemäßigten Breiten, z.B. Mitteleuropa).
Weißer Haushaltszucker (Saccharose) wird hierzulande
üblicherweise durch Herauslösen, -kochen oder -pressen
in wässriger Lösung aus Zuckerrüben gewonnen.
-
Brauner Zucker: grob auskristallisiert, Zwischenprodukt
bei der Zuckerherstellung. Anhaftender Sirup verleiht dem
Zucker Färbung und klebrige feuchte Konsistenz.
- Dekorierzucker:
feinster Puderzucker und Reisstärke, zur Dekoration
von Gebäck, da auf warmem Gebäck nicht schmelzend.
- Demerara-Zucker:
Weißer Rohrzucker, der mit Melasse aus Zuckerrohr
versetzt ist. Er bildet ein relativ großes, leicht
klebriges, blaßbraunes Kristall. (wird häufig
zu Kaffee serviert)
- Einmachzucker:
eine grobkörnige Raffinade, die besonders rein und
auch durch die grobe Struktur ideal zum Einmachen von Obst
und Gemüse ist. Enthält kein Geliermittel.
- Fruchtzucker/Fruktose:
Natürlicher Fruchtzucker kommt in süßen
Früchten vor. Als Monosaccharid ist er Bestandteil
vieler Zuckerverbindungen. Er ist auch im Haushaltszucker
enthalten. Gelegentlich wird er als Zuckeraustauschstoff
angewandt. Er muß aber bei Diabetikern bei der BE
Berechnung berücksichtigt werden.
- Gelierzucker:
für Konfitüren, Gelees und Marmeladen; aus Raffinade
mit Pektin, Zitronensäure oder Weinsäure als Geliermittel.
- Grieszucker:
Grieszucker ist ein grobkörniger Kristallzucker. Kristallzucker
wird in den Korngrößen Grieszucker, Sandzucker
und Kastorzucker angeboten.
- Hagelzucker:
sieht aus wie kleine Hagelkörner, zum Verzieren von
Gebäck; aus Raffinade durch Agglomerieren hergestellt.
- Invertzucker:
Durch Hydrolyse (Inversion) von Saccharose entstandenes
Gemisch, halb aus Traubenzucker, halb aus Fruchtzucker.
- Isoglucose:
(auch "Glukosesirup", "Corn Sirup",
"Maissirup", "Maiszucker"), in Getränken
und Obstkonserven verwendet, dem Invertzucker verwandt.
Vorwiegend aus Maisstärke hergestellt.
- Kandiszucker:
Zuckerkristalle von unterschiedlicher Größe und
Farbe; entsteht durch langsames Auskristallisieren reiner
Zuckerlösung. Um braunen Kandis zu erhalten, wird karamellisierter
Zucker zugefügt; gleiche Süßkraft wie Raffinade.
- Karamell:
Durch Erhitzen von Traubenzucker oder Rohrzucker auf 150
bis 180°C entstehende braune Masse, die nicht kristallisiert.
- Läuterzucker:
Klarer, dickflüssiger Sirup aus Invertzucker und wenig
Wasser, wird meist für die Herstellung von Mixgetränken
(Cocktails etc.) eingesetzt, da auch kalt schnell löslich.
- Maltose,
Malz, Malzzucker: Aus Stärke gewonnener Zucker,
der bei der Produktion von Alkohol zum Einsatz kommt.
- Milchzucker:
("Laktose", "Sandzucker") in der Milch
vorkommend, besteht aus Glukose und Galaktose. In der Pharmakologie
häufig als Grundlage für Tabletten dienend. Wird
von vielen Menschen, besonders Nichteuropäern, genetisch
bedingt nicht vertragen. (sogenannte
Milchzuckerunverträglichkeit
bzw. Lactoseintoleranz)
- Puderzucker,
oder Staubzucker: fein gemahlene Raffinade; bei der
Herstellung von Zuckerglasuren und beim Backen von Makronen
verwandt.
- Raffinade:
meistgebrauchter weißer Haushaltszucker, aus Zuckerrohr
oder Zuckerrüben hergestellt. Besteht zu 99,9 Prozent
aus Saccharose, muss besonderen Reinheitsanforderungen entsprechen,
in verschiedener Körnigkeit hergestellt.
- Raffinose:
nicht süß schmeckender Zucker, kommt in vielen
Pflanzen vor. Tritt häufig als Verunreinigung im Haushaltszucker
auf.
-
Rohrzucker: Zucker, aus Zuckerrohr hergestellt; gleichbedeutend
mit Saccharose. Rohrzucker wird häufig im Erzeugerland
als Rohzucker abgegeben und in speziellen Zuckerraffinerien
aufgelöst, erneut kristallisiert (= raffiniert) und
je nach dem Bedarf des lokalen Marktes in verschiedenen
Sorten an die Verbraucher abgegeben. Vollrohrzucker ist
eingedickter und getrockneter Zuckerrohrsaft ohne weitere
Verarbeitung. Er besteht zu 95 Prozent aus Saccharose und
anderen Zuckerarten, enthält aber auch Mineralstoffe,
Spurenelemente und Vitamine.
- Sirup:
Ahornsirup, Rübensirup, Birnendicksaft u. a. Sirupe
durch mehrmaliges Kochen des Saftes hergestellt. Hoher Zuckeranteil:
Ahornsirup 65 %, Rübensirup 62 %, Birnendicksaft 78
%.
- Stärkezucker:
alle aus Stärke (z.B. Maisstärke) hergestellten
Zuckerarten, u.a.: Isoglukose, Stärkesirup, Glukosesirup,
Fruktosesirup, Maltodextrin; in der Industrie zunehmend
verbreitet, häufige Alternative zur Raffinade.
- Traubenzucker
(Glukose): aus Weintrauben hergestellt besteht hauptsächlich
aus Dextrose
- Vanillezucker:
Feiner weißer Zucker mit echtem Vanillemark gemischt.
- Vanillinzucker:
Statt echter Vanille wird Vanillin-Aroma mit feinem weißem
Zucker vermischt.
- Würfelzucker:
Raffinade
wird angefeuchtet und dann zu Würfeln gepresst und
anschließend wieder getrocknet.
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neue große Weight Watchers Kochbuch Nr. 2
Ein wenig erinnert es ja an den Grand Prix D'Eurovision:
Spinat-Gnocchi mit Tomatensauce, 6 Points. Was musikalisch
gesehen schon hochrangig wäre, das sieht kalorienmäßig
anders aus: sechs Punkte, schon fast ein Drittel der
erlaubten Tagespunkte. Spielerisch und sehr motivierend
tritt es auf, das flexible Kochbuch der Weight Watchers.
Die
Einfachheit verblüfft und fasziniert gleichzeitig.
Kein lästiges Kalorien zählen mehr, kein
Nachschlagen von Fett- oder Ballaststoffen. Dafür
"points, points, points". Kein strenger
Diätplan, keine Kalorientabellen, dafür
abwechslungsreiche Gerichte, die sich dem individuellen
Tagesablauf anpassen das ist das Erfolgsrezept
von Weight Watchers.
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handelt, denn sie schmecken wirklich gut." |
Zuckeraustauschstoffe
Zuckeraustauschstoffe
sind ebenfalls Kohlenhydrate und schmecken auch wie Zucker,
haben jedoch eine wesentlich geringere Süßkraft
(nur ca. 60% im Vergleich zur Süßkraft von Haushaltszucker),
sodass zur Erreichung des gleichen Süß- Empfindens
eine größere Menge erforderlich ist. Zuckeraustauschstoffe
können vom menschlichen Stoffwechsel allerdings ohne
Insulin verarbeitet werden. Daher dienen sie meist als Zuckerersatz
für Diabetiker-Lebensmittel. Denn bei der Verstoffwechslung
von Zuckeraustauschstoffen steigt der Blutzuckerspiegel und
der Insulinspiegel nur leicht an.
Zuckeraustauschstoffe
sind chemisch gesehen keine Zucker, sondern höherwertige
Alkohole. Im Gegensatz zu
Süßstoffen
haben Zuckeraustauschstoffe Kalorien, jedoch zum Teil weniger
als Zucker. Aus gesundheitlicher Sicht sind sie zwar unbedenklich,
können jedoch bei hoher Dosierung Durchfall verursachen
und eine abführende Wirkung haben. Außerdem können
sie entwässern, da sie vom Dünndarm nicht vollständig
aufgenommen und damit teilweise unverändert in den Dickdarm
gelangen wo Sie Wasser binden.
Einige
Zuckeraustauschstoffe werden häufig für die Herstellung
von zahnfreundlichen Lebensmitteln, wie etwa Kaugummi verwendet,
denn sie können nicht von jenen Bakterien verwendet (verstoffwechselt)
werden, die an der Bildung von
Karies
beteiligt sind.
Zu
den Zuckeraustauschsoffen zählen:
-
Sorbit bzw. Sorbitol (E 420)
- Mannit
(E 421)
- Isomalt
(E 953)
- Maltit
(E 965)
- Maltitol
bzw. Maltit-Sirup (E 965 II)
- Lactit
(E 966)
- Xylit
(E 967)
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künstliche Süßstoffe
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- Fit im Kopf durch richtige Ernährung
Die Autoren zeigen, welchen Einfluss die Nahrung auf
das menschliche Denkorgan hat. Vor dem Hintergrund
der Vergreisung der Gesellschaft und der rapiden Zunahme
degenerativer Gehirnschädigungen (zum Beispiel
Alzheimer, Parkinson und altersbedingter Demenz) wird
gefordert, dass dem Gehirn als des Menschen kostbarstes
Gut endlich die Aufmerksamkeit zuteil wird, die es
verdient. Unzählige Studien hätten belegt,
dass die Nervenzellen äußerst sensibel
seien und sehr unmittelbar auf die menschliche Nahrung
reagierten.
Dieser Ratgeber zeigt, daß durch richtiges Eßverhalten
alltägliches Unwohlsein, aber auch schwere Krankheiten
vermieden oder sogar kuriert werden können. Er
führt die verschiedenen Krankheitsbilder auf
und ordnet ihnen die jeweils geeigneten oder auch
ungeeigneten Nahrungsmittel zu.
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"Ein leicht verständlicher Ernährungsratgeber,
dem die Vielzahl der geschilderten Forschungsergebnisse
eine erstaunliche Überzeugungskraft verleihen. Das
Buch richtet sich an Leser aller Altersklassen, denn laut
Autorin ist es nie zu spät, sein Gehirn in Topform
zu bringen. Werdenden Müttern sei es ganz besonders
empfohlen!" |
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Lexikon
der populären Ernährungsirrtümer.
Unser Körper meldet sich, wenn er Hunger oder
Durst verspürt. Und doch gehen immer mehr Menschen
dazu über, statt auf ihn lieber auf den Rat von
sogenannten Experten zu hören. Entsprechend sind
die Zeitschriften randvoll mit Ernährungshinweisen
und bieten in immer kürzer werdenden Intervallen
alle nur erdenklichen Diäten an.
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Susanne Warmuth decken in ihrem Lexikon der populären
Ernährungsirrtümer "Missverständnisse,
Fehlinterpretationen und Halbwahrheiten" zum Thema
Essen und Trinken auf. Sie halten ein Plädoyer für
einen gelassenen Umgang mit den Essgewohnheiten und ermuntern
zum Vertrauen auf den eigenen Körper. War höchst
an der Zeit, der Hysterie mit ironischer Kompetenz zu
begegnen." |
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