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"Gesunde
Ernährung" - Tipps & Tricks
Ernährungsberatungsstelle
Wien
1010 Wien, Neutorgasse 15
Telefonische Auskunft: Mo. bis Fr. 7 bis 18 Uhr
Telefon: 531 14-87639
E-Mail: mac@m15.magwien.gv.at
So
sollte Ihre Ernährung aussehen:
- Abwechslungsreich
- aber mäßig
Vielseitige Mischkost ist die beste Garantie für die optimale
Versorgung des Körpers mit allen notwendigen Stoffen. Achten
Sie aber trotzdem auf die zugeführte Nahrungsmenge. Auch
hier gilt: Zu viel ist ungesund.
- Sparsam
mit Fett umgehen
Fett liefert doppelt so viele Kalorien wie die entsprechende Menge
Kohlenhydrate oder Eiweiß. Viele Stoffwechselerkrankungen
und Übergewicht sind die Folge von Fett in der Nahrung. Achten
Sie auf versteckte Fette in Käse oder Wurst, und bevorzugen
Sie fettarme Sorten dieser Lebensmittel.
- Würzig,
aber nicht salzig
Viele Nahrungsmittel, wie Wurst, Käse oder Brot, enthalten
Salz. Verzichten Sie daher beim Kochen weitgehend darauf. Frische
Kräuter
helfen, beim Kochen Salz einzusparen.
- Wenig
Süßes
Zucker wird im Körper auch zu Fett umgewandelt. Genießen
Sie Süßes eher selten und auch dann nur in kleinen
Mengen.
- Mehr
Vollkornprodukte
Vollkornprodukte sind als Ballaststoff- und Nährstofflieferanten
einfach unverzichtbar. Greifen Sie zu Müslis, Vollkornbrot,
Getreidegerichten und Naturreis.
- Reichlich
Obst, Gemüse und Kartoffel
Obst und Gemüse sollten auf dem täglichen Speisezettel
nicht fehlen. Sie geben Ihrem Körper damit viele Vitamine,
Mineralstoffe, Spurenelemente und Ballaststoffe. Ein bis zwei
Stück Obst und eine Portion Salat oder Gemüse täglich
sind zu empfehlen.
- Weniger
tierisches Eiweiß - weniger Fleisch
Eiweiß aus pflanzlichen Quellen, wie Hülsenfrüchte,
Erdäpfel oder Getreide, ist besonders wertvoll. Fleisch sollte
nicht öfter als zwei- bis dreimal pro Woche auf den Tisch
kommen.
- Täglich
Milch und Milchprodukte
Die Kalziumquelle für gesunde Knochen und Zähne. Achten
Sie beim Kauf aber auf fettarme Produkte. Sie sollten pro Tag
1.000 Milligramm Kalzium über die Nahrung zuführen.
- Trinken
mit Verstand
Trinken Sie 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit pro Tag. Alkohol
und zuckerhaltige Getränke sollten Sie meiden. Um den Durst
zu löschen, verwenden Sie besser Mineralwasser, ungesüßte
Früchte-
und Kräutertees
oder verdünnte Obst- und Gemüsesäfte.
- Schonende,
aber schmackhafte Zubereitung
Garen Sie kurz, mit wenig Wasser und Fett. Beschichtete Pfannen
helfen beim Braten Fett zu reduzieren. Dünsteinsätze
garantieren die schonende Zubereitung von Gemüse.
- Kleine
Mahlzeiten mehrmals täglich
Statt drei großer Mahlzeiten nehmen sie lieber fünf
kleine Mahlzeiten zu sich. So vermeiden Sie Leistungstiefs und
bleiben den ganzen Tag über fit.
Unter
gesunder Ernährung versteht die Ernährungswissenschaft eine Kostzusammenstellung,
die den Körper mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt. Dazu
gehört das richtige Verhältnis an den brennwertliefernden Nährstoffen
Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten, an Vitaminen, Mineralstoffen und
Spurenelementen sowie an Wasser und den- nicht lebensnotwendigen
- Duft-, Würz- und Ballaststoffen.
Durch
eine bewußte Lebensweise und gesunde Ernährung lassen sich Krankheitsrisiken
verringern und wesentliche Beiträge zu Gesundheit und Leistungsfähigkeit
leisten. Dogmatismus ist bei der Beurteilung gesunder Ernährung
jedoch fehl am Platz, denn die "gesunde Ernährung" an sich gibt
es nicht. Es ist weder notwendig, bestimmte Lebensmittel strikt
zu vermeiden, noch andere in übertrieben großen Mengen zu konsumieren.
Auch die Einteilung in "gute" oder "schlechte" Lebensmittel nutzt
wenig. Bei "gesunder" Ernährung kommt es vielmehr auf die Dosierung
an, gleichgültig, ob es sich um Fett, Alkohol, Salz oder Zucker
handelt.
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Lexikon
der populären Ernährungsirrtümer.
Unser Körper meldet sich, wenn er Hunger oder Durst
verspürt. Und doch gehen immer mehr Menschen dazu über,
statt auf ihn lieber auf den Rat von sogenannten Experten
zu hören. Entsprechend sind die Zeitschriften randvoll
mit Ernährungshinweisen und bieten in immer kürzer
werdenden Intervallen alle nur erdenklichen Diäten
an.
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| Kundenrezension:
"Der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer und die Biologin
Susanne Warmuth decken in ihrem Lexikon der populären Ernährungsirrtümer
"Missverständnisse, Fehlinterpretationen und Halbwahrheiten"
zum Thema Essen und Trinken auf. Sie halten ein Plädoyer
für einen gelassenen Umgang mit den Essgewohnheiten und
ermuntern zum Vertrauen auf den eigenen Körper. War höchst
an der Zeit, der Hysterie mit ironischer Kompetenz zu begegnen." |

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