Der
allmähliche Verlust von Gehirnsubstanz wird als Hirnatrophie (populär:
Gehirnschwund) bezeichnet.
Ein Rückgang der Größe sowie der
Masse des Gehirns ist im gewissen Umfang beim Altern normal. Überdurchschnittlicher
Rückgang (in Relation mit dem Alter gebracht) werden "Atrophie"
genannt.
In
vielen Fällen bildet sich primär die graue Substanz der Hirnrinde zurück
- diese wird dünner, die Gehirnwindungen verflachen und verplumpen. Dies
wird als "korkikale Atrophie" bezeichnet. Liegt ein Rückgang von
weißer Substanz (Marklager) vor, kann dies bei Untersuchungen an einer Vergrößerung
sowie Vergröberung des Ventrikelsystems festgestellt werden. Dies wird als
"subkortikale Atrophie" bezeichnet.
Auf
längere Sicht kann der Gehirnschwund zur neurologischen Ausfallerscheinungen
sowie zum laufenden Rückgang der kognitiven Leistungsfähigkeit führen.
Mögliche
Ursachen: