Unter
dem Begiff Hyperlipidämie (oder auch häufig Hyperlipoporteinämie
- HLP- genannt) versteht man eine erhöhte Konzentration des Cholesterins,
der Triglyceride sowie der Lipoproteine mit Verschiebung des relativen Anteils
der LDL- bzw. VLDL-Fraktion.
Es handelt sich somit um eine Fettstoffwechselstörung,
welche in unseren Breiten ca. 20% der Menschen betrifft.
Ab ca. 40 Jahren stimmen
die Blutfettwerte bei ca. der Hälfte der Bevölkerung nicht mehr - es
handelt sich hiebei also um eine äußerst hohe Gefahr, welche häufig
auch zu Folgeerkrankungen wie
Herzinfarkt,
Schlaganfall
oder div. Herzkrankheiten führen kann.
Generell
unterscheidet man in primäre bzw. sekundäre Hyperlipidämie. Die
erstere ist eine eigene (oftmalig genetisch bedingte) Erkrankung, die zweite Hyperlipidämieform
ist eine Folgeerscheinung von anderen Grunderkrankungen.
Primäre
Hyperlipidämie: