RÖTELN
WAS
SIND RÖTELN?
Röteln
ist eine ansteckende Hauterkrankung, die durch Rötelnviren hervorgerufen
wird. Sie wird durch Tröpfcheninfektion, aber auch indirekt
durch gemeinsam benutzte Gegenstände übertragen. Wie bei vielen
Viruserkrankungen kann zunächst ein Nasen-Rachen-Katarrh mit
fleckig gerötetem Gaumen und leichtem Fieber vorausgehen.
Nach
einer Erkrankung besitzt man lebenslange Immunität.
Haupterkrankungsalter:
Schulalter.
Inkubationszeit:
14-21 Tage.
Beschwerden:
Der Ausschlag in Form linsengroßer rosaroter Flecken, die "Röteln",
beginnt kurz darauf im Gesicht und breitet sich über den ganzen
Körperstamm aus. Typisch sind Lymphknotenschwellungen im Rachen
vor Ausbruch des feinfleckigen Ausschlags.
Komplikationen: Erkranken Schwangere
an Röteln, so kann es zu Mißbildungen oder Totgeburten kommen.
Es ist gut, wenn Mädchen in frühen Jahren die Krankheit durchmachen
und somit gegen eine Ansteckung in der Schwangerschaft immun
sind. Eine Infektion der Schwangeren mit Röteln kann bei Embryo
und Fetus zu schweren Störungen und Fehlbildung führen: zur
Trübung der Augenlinse, zur Schwerhörigkeit, zu einem angeborenen
Herzfehler und zu geistiger Behinderung.
Was
Sie tun können:
Meist sind keine besonderen Maßnahmen notwendig.
Wann
Sie zum Arzt müssen:
Zur Absicherung der Diagnose. Wenn Schwangere Verdacht auf eine
Rötelninfektion haben.
Was
Ihr Arzt tun kann:
Alle Kinder sollen ab dem sechsten Lebensjahr zum zweiten Mal,
alle Mädchen zwischen dem elften und 12. Lebensjahr zum dritten
Mal geimpft werden.Als Impfreaktion können leichte Impfröteln,
eine Lymphknotenschwellung und ein Temperaturanstieg auftreten.
Nicht geimpft werden sollten Kinder mit akuten, fieberhaften
Erkrankungen und mit Immunmangelzuständen. Während der Schwangerschaft
darf nicht geimpft werden. Bei allen Müttern im Wochenbett wird
der ausreichende Impfschutz überprüft und notfalls eine Auffrischimpfung
durchgeführt.
LINKTIPPS:
.... Standardschutzimpfungen
.... Kombinations-Impfungen
....
Kinderarzt.at
....
impf.at
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