FEUCHTBLATTERN
/ WINDPOCKEN
WAS
SIND FEUCHTBLATTERN / WINDPOCKEN?
Das
Virus wird zwar in den meisten Fällen duch eine Tröpfcheninfektion,
also durch direkten Kontakt mit einer erkrankten Person übertragen,
aber oftmals genügt auch schon ein "Windstoß", da die Luft selbst
als Übertragungsmedium wirken kann. Eine typische Kinderkrankheit
Da Windpocken extrem ansteckend sind, werden die meisten von
uns bereits im Kindesalter von dem Varicella-Zoster-Virus, das
die Erkrankung auslöst, befallen.
Die Dauer der Immunität ist nicht ganz geklärt, aber sie reicht
offenbar über Jahrzehnte.
Haupterkrankungsalter:
3-9 Jahre.
Inkubationszeit: 11-21 Tage.
Beschwerden:
Die
Krankheit beginnt meist mit Kopfschmerzen, Unwohlsein und mittelhohem
Fieber. Später kommt es zu einem charakteristischem, stark juckendem
Hautausschlag aus kleinen Bläschen. Die ersten juckenden Bläschen
tauchen meist am Kopf und hinter den Ohren und dann vorwiegend
am Oberkörper auf. Diese Bläschen können sich jedoch auch auf
den gesamten Körper und auf die Schleimhäute in Mund und Scheide
ausbreiten. Etwa eine Woche, nachdem der Ausschlag sichtbar
wurde, platzen die Bläschen auf, verkrusten und fallen dann
ab. Da die Bläschen in Schüben auftreten, können gleichzeitig
rote Pünktchen, wasserhaltige Bläschen und Verkrustungen vorhanden
sein.
Komplikationen:
Wer in jungen Jahren die Erkrankung nicht durchgemacht hat,
ist sein Leben lang gefährdet; und gerade in höherem Lebensalter
ist der Verlauf der Krankheit oft besonders schwer. In späteren
Jahren kann es zu einer Gürtelrose kommen.
Was
Sie tun können:
Kratzen sollte möglichst vermieden werden, da an den Bläschen
Infektionen und Narben entstehen können. Fingernägel möglichst
kurz schneiden und eventuell nachts Baumwollhandschuhe tragen.
Bäder, feuchte Umschläge und feuchtigkeitsspendende Cremes können
den Juckreiz lindern. Auftragen einer juckreizstillenden Salbe.
Besondere Hygienemaßnahmen, wie häufiges Baden und häufiger
Wäschewechsel, beugen einer zusätzlichen Infektion der Bläschen
mit Bakterien vor.
Wann
Sie zum Arzt müssen:
Wenn Sie nicht sicher sind, ob es sich um Windpocken handelt.
Wenn Bläschen eitern. Wenn Kopfschmerzen auftreten oder der
Nacken steif wird.
Was
Ihr Arzt tun kann:
Verordnung einer juckreizstillenden Lotion oder Salbe. Behandlung
von infizierten Bläschen mit Antibiotika. Vorbeugung Kontakt
mit erkrankten Personen meiden. Dies gilt besonders für Säuglinge
in den ersten vier Wochen und für Schwangere.
LINKTIPPS:
.... Standardschutzimpfungen
.... Kombinations-Impfungen
....
Kinderarzt.at
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