Flirten
- dem Geheimnis
der Verführungskunst auf der Spur

Neueste
Studie ergab: Frauen verführen Männer und nicht umgekehrt
Das
Wort Flirt stammt - wie sollte es anders sein - aus dem Französischen.
Es leitet sich ab von fleureter, "den Hof machen". Doch
es sind nicht die Männer, von denen der Verführungsversuch
zuerst ausgeht. Einer Studie des österreichischen Forschers
Karl Grammer vom Ludwig Boltzmann Institut für Urban Ethologie
in Wien ergab nämlich, dass Frauen - ohne sich dessen bewusst
zu sein - die Männer verführen.
Der
interessanteste Aspekt dabei: Auch wenn Frauen ihren Gesprächspartner
unattraktiv finden, senden sie nicht sofort klare, ablehnende
Signale aus. Einzig und allein, wenn der Mann zuviel plappert,
reagieren Frauen ausschliesslich negativ, berichtet das britische
Magazin New Scientist über Grammers Forschungen. Das Team
um Grammer untersuchte dabei 45 junge Paare, die sich zuvor nicht
kannten. Insgesamt analysierten die Wissenschaftler dabei drei
verschiedene Informationstypen bei der ersten Begegnung. Als erstes
wurden die freiwilligen Testpersonen aufgefordert, die Attraktivität
des Gegenübers zu beurteilen und ob sie mit ihm/ihr ausgehen
würden. Danach wurden die Videoaufnahmen der ersten Begegnung
minutiös auf Werbesignale überprüft, wie etwa mit
den Händen durch die Haare fahren, das Haar zurückwerfen
oder an der Kleidung herumspielen. Daneben wurden auch alle Signale
der Ablehnung registriert. Als letztes schliesslich prüften
die Forscher, wieviel die einzelnen Paare miteinander sprachen.
Dabei stellte sich heraus, dass Frauen ständig munter drauflos
plaudern, sexuell eindeutige Signale aussenden und so die männliche
Aufmerksamkeit erregen. Dieses Verhalten gebe der Frau Zeit, den
Mann richtig einzuschätzen, erklärt Grammer. Für
die Bildung menschlicher Beziehungen sei dies von essentieller
Bedeutung, da eine Paarung für die Frau stets mit einem höherem
Risiko verbunden ist. Ihre wahren Gefühle äussert die
Frau erst zu einem späteren Zeitpunkt, so Grammer.
Das
Flirten
und Verführen laufen über diverse Sinneseindrücke
ab, wobei der Reiz der Sinne nicht zwangsläufig bewußt
gesetzt wird. So kontrollieren Frauen etwa meist unbewußt
auch bereits die erste Gesprächssituation. Etwa durch Kopfnicken
zum weiterzusprechen zu animieren, oder durch den sogenannten
Augengruss - vom berühmten Verhaltensforscher Irenäus
Eibl-Eibesfeldt, Grammers Co-Direktor am Institut für Humanbiologie,
erstmals charakterisiert - überhaupt erst ein Gespräch
anzubahnen. Frauen sind in der zwischenmenschlichen Kommunikation
also viel dominanter, als weithin angenommen. "So kann man
das männliche Verhalten durch das weibliche Verhalten vorhersagen,
aber nicht umgekehrt", meint Grammer.
Der
Geruchsinn
"An
der Nase eines Mannes erkennt man seinen Johannes", behauptet
der Volksmund. Ob das stimmt oder nicht, sei dahingestellt - auf
jeden Fall ist unsere Nase von entscheidender Bedeutung für
die Liebe und die Sinnlichkeit. "Ich kann ihn nicht riechen",
sagt man und meint: "Ich mag ihn nicht." Wenn es um
Zu- und Abneigung geht, hat unsere Nase ein entscheidendes Wörtchen
mitzureden. Jeder Mensch besitzt nämlich einen eigenen Körpergeruch
- sein ganz individuelles Parfüm sozusagen. Dieses setzt
sich zusammen aus verschiedenen chemischen Stoffen, die in den
Körpersekreten enthalten sind. Die Zusammensetzung dieses
Duftes ist zum einen eine genetische Frage. Geschwister oder überhaupt
Verwandte riechen auch ähnlich. Zudem spielen die Bakterien,
die auf der Haut siedeln, eine Rolle, denn sie zersetzen die Körpersekrete.
Das erzeugt dann zum Beispiel den typischen Schweißgeruch.
Und wie die körpereigene Fauna zusammengesetzt ist, hängt
letztlich auch vom Lebenswandel ab - von der Ernährung, vom
Schlafrhythmus, vom Gemütszustand.
Erst
vor kurzem fand Grammer heraus, dass Männer attraktive Frauen
schon am Geruch erkennen konnten, nur durch schnuppern an deren
verschwitzten T-Shirts. Wie leicht Frauen Männer 'an der
Nase herumführen' können nicht nur im sprichwörtlichen
Sinne - wurde hier klar bewiesen: Ihr körpereigener Duft
während der Eisprung-Phase wirkt auf fast alle Männer
unwiderstehlich. "Blind und wild werden Männer, wenn
sie an der Scheide der Frau schnüffeln und diese gerade ihre
fruchtbaren Tage hat", so Grammers Kollegin Anja Rikowski.
Die Duftstoffe entstehen im Schleim der Scheide und ziehen Männer
garantiert an, sogar dann, wenn die Frau von ihnen normalerweise
als wenig begehrenswert eingestuft wird. Im Experiment liessen
die Forscher 66 männliche Probanden Fotos von fünf Frauen
nach ihrem Aussehen beurteilen, die sich in Typ und Attraktivität
beträchtlich voneinander unterschieden. Dann schnupperten
sie an künstlich erzeugten Scheidendüften - sogenannten
Ovulations-Kopulinen, einem weiblichen Pheromon - und mussten
danach erneut angeben, welche der vorher gezeigten Frauen ihnen
nun gefiel. Das Ergebnis fiel eindeutig aus: Bei den Männern
brach durch die zuvor erzeugte Duft-Erregung "die Fähigkeit,
die Attraktivität zu beurteilen, völlig zusammen".
Die Probanden fanden plötzlich alle Frauen fast gleichermassen
anziehend, obwohl sie zuvor anders geurteilt hatten.
|
***
Was Frauen (noch) wollen ***
|
(klick)
|
Frauen
beschreiben ihre sexuellen Wünsche und was sie
nicht mögen, wie sie berührt werden möchten
und was sie gerne im Vorspiel und Bett erleben. Bekommen
Sie die Schritte heraus, wie sie ein guter Lover werden,
der seine Partner jedesmal zufrieden stellt. Wirkliche
Paare, sexy und sehr offen, zeigen die G-Punkt Stimulation
und die weibliche Ejakulation, oral Sex, Rollenspiele
und eine erfüllte Fantasie zu dritt.
- Was
ist wirklich attraktiv an einem Mann?
- Sexorgie
mit leckeren Speisen in der Küche
- Kleine
Tricks im Bett
- G-Punkt
Stimulation und weibliche Ejakulation
- Abenteuerliche
Erfahrung zu dritt
Platz
eins beim Mens Health-Magazin!
|
DVD-Specials:
- Tipps
von Dr. Patti Britton
- Sprache
wählbar: Deutsch, Englisch und Spanisch
- Untertitel
möglich in Englisch und Französisch
- Informationen
zu Sexualität
- Links
zu weiteren wichtigen Websites
Vollständige
ungekürzte Fassung - freigegeben ab 18 Jahren; ca.
60 min
|
|
Interessant
ist, daß wir Menschen diese Lockstoffe absondern, obwohl
wir dieses Nachrichtensystem eigentlich gar nicht mehr nötig
haben. Denn anders als im Tierreich ist eine Frau nicht nur ein-
oder zweimal im Jahr fruchtbar und muß dies mittels ihrer
Duftmarken im Umkreis kundtun. Außerdem haben wir uns im
Laufe der Evolution ja auch ein ganzes Arsenal anderer - feinerer
- Rituale und Instrumente ausgedacht, mit denen wir umeinander
werben, die Sprache zum Beispiel. Und trotzdem: der Geruch nach
Erregung, Schweiß und Sex macht uns an - ganz so wie damals,
als wir noch auf den Bäumen gehockt haben.
Das
Sprichwort 'man kann sich gut riechen' kommt also nicht von ungefähr.
Für die Wissenschaftler sind die Resultate ein Beweis dafür,
dass ein Gutteil unserer Reaktionen auf andere Individuen von
chemischen Abläufen gesteuert wird, wobei unsere Sinne dabei
viel aufmerksamer reagieren, als uns bewusst ist. Auch hormonelle
Veränderungen konnten die Forscher bei den Männern feststellen.
Ihre Testosteron-Werte also jenes männliche Hormon, das für
das Sexualverhalten zuständig ist - stiegen deutlich an,
wie man anhand von Speichelproben vor und nach dem Riechen an
den Kopulinen zeigen konnte. Wem der Geruch noch frisch präsent
war, wies die höchsten derartigen Werte auf. Demgegenüber
hatten andere Stoffe, die von der Vagina produziert werden, nicht
annähernd diesen Erfolg. Unmittelbar vor und nach der Menstruation
bringt das Schnüffeln an der Scheide nach Angaben der Forscher
am wenigsten sexuelle Lust. Doch die Geruchsorientierung' funktioniert
bei beiden Geschlechtern unterschiedlich. So konnten Männer
ihnen attraktiv erscheinende Frauen 'blind' an deren Geruch erkennen
- ohne sie jemals zu Gesicht bekommen zu haben. Die Zuordnung
von Fotos zur passenden Geruchsprobe funktionierte erstaunlich
gut. Der weiblichen Versuchsgruppe gelang dies hingegen überhaupt
nicht. Den Frauen war es nicht möglich, das Aussehen des
Mannes am Geruch zu erkennen.
Mit
einer Ausnahme: Sie besassen diese Fähigkeit sehr wohl an
ihren fruchtbaren Tagen, wohingegen sie in der restlichen Zeit
oft sogar den Geruch des optisch am wenigsten attraktiven Mannes
positiv beurteilten. Und noch etwas erstaunliches fanden die Wiener
Forscher heraus: Frauen scheinen sich im Zeitraum zwischen den
Menstruationen nicht besonders um das andere Geschlecht zu kümmern,
in der aktivsten Phase ihres Menstruationszyklusses aber - zwischen
dem 5. und 16. Tag - kommen sie sexuell so richtig in Fahrt. Genau
dann, aber eigentlich schon mit dem Einsetzen des Eisprungs geniessen
ausgeprägt männliche Typen den Vorzug, als potentieller
Kindesvater dienen zu dürfen, denn sie versprechen - rein
optisch - einen starken Nachwuchs. In der restlichen Zeit allerdings
und als Kandidat für eine dauerhafte Beziehung oder als Ziehvater
wählen Frauen überwiegend Männer mit weicheren
Gesichtszügen.
Sinnliche
Düfte aus dem Parfümbaukasten
Was
unseren Geruchssinn betrifft, so scheinen wir uns von unserer
Natur und unseren tierischen Urahnen weniger entfernt zu haben,
als wir denken. Und das sollten wir vielleicht bedenken, bevor
wir uns das nächste Mal in Wolken von Deo, Parfüm oder
Rasierwasser einhüllen. Die Hauptquellen des Körpergeruchs
sind die apokrinen Drüsen. Sie sitzen in den Achseln, an
der Brust, an der Wange, auf dem Augenlid, im Ohrkanal, auf der
Kopfhaut und natürlich im Genitalbereich. Sie sind auch nicht
während des ganzen Lebens aktiv, sondern nur zwischen der
Pubertät und den Wechseljahren. Interessant für uns
sind vor allem drei Stoffe:
Androstenon,
Androstenol und die sogenannten Copuline. Die ersten zwei sind
Steroide, bei den Copulinen handelt es sich um eine Kombination
von Säuren. Androstenon findet sich im Achselsekret, vor
allem beim Mann. Objektiv gesehen, riecht es nicht besonders angenehm
- nach Urin, Moschus und Sandelholz. Androstenon signalisiert
wohl: "Achtung, Mann!", ist also der männliche
Geruch schlechthin. Androstenol wird als sandelholz- und moschusartig
riechend beschrieben. Es findet sich v.a. im Urin und im Schweiß,
und zwar in weitaus höherer Konzentration beim Mann als bei
der Frau. Die Copuline schließlich sind eine Kombination
von Säuren im Vaginalsekret.:
Copuline
- die originär weiblichen Lockstoffe
Sie lösen bei Säugetieren das Kopulationsverhalten aus.
Diese Copuline bestehen aus verschiedenen Säuren, zu denen
auch Essigsäure, Buttersäure und Methylbutansäure
gehören. Der Anteil dieser Fettsäuren im Vaginalsekret
steigert sich im Verlauf des Zyklus und erreicht - wie zu erwarten
- die höchste Konzentration kurz vor dem Eisprung. Damit
wird angezeigt: "Achtung, fruchtbar!" Daß dieses
Signal beim Mann auch ankommt, hat eine weitere Untersuchung ergeben.
Männer, denen man zuvor das weibliche Säuregemisch unter
die Nase gerieben hatte, bewerteten Frauen auf Fotos grundsätzlich
attraktiver, anziehender und sympathischer als Männer, die
man mit einer neutralen Substanz besprüht hatte. Interessant
ist übrigens, daß im Vaginalsekret von Frauen, die
die Pille nehmen, also keinen Eisprung haben, die Konzentration
der Fettsäuren generell niedriger ist und sich dieser Spiegel
auch nicht während des Zyklus verändert.
LINKTIPPS:
.... Singlebörse 40plus - für Menschen im besten Alter
.... vom Flirt zur Partnerschaft
.... Liebe - Verführung der Sinne
.... Ludwig Boltzmann Institute for Urban Ethology
....
erotische Dessous für Sie und Ihn
.... Was ihr schon immer über Sex wolltet
.... ISI.talking - Hemmungen, Ängste, Unsicherheiten
.... Glückshormone für mehr Lebensenergie und Optimismus
....
Erotik zum Anziehen - kultige T-Shirts