Alles
über die richtige Intimpflege -
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Das kleine böse SEXbuch ***
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Tipps für die tägliche Intimhygiene:
- Schamgegend sauber und trocken halten
- nur äußere Scheidenregion waschen, täglich, sanft, mit lauwarmem Wasser, mit der Hand (kein Waschlappen), von vorne nach hinten
- keine übertriebene Intimhygiene, selbst bei erhöhtem Reinigungsbedürfnis
- täglich den Slip wechseln damit beugt man nicht nur Hautreizungen, sondern auch Infektionen und Entzündungen vor.
- Slips tragen, die bei 60 Grad gewaschen werden können nur bei dieser hohen Temperatur werden Keime, die unangenehme Scheideninfektionen hervorrufen können, abgetötet. Für Slips, die nur geringere Wasch-Temperaturen aushalten, gibts spezielle, desinfizierende Spülungen.
- Baumwollunterwäsche statt Synthetik Baumwolle ist saugfähig und luftdurchlässig, so dass die Schamgegend immer trocken ist. Moderne Mikrofasern sind ebenfalls luftdurchlässig und viele sind bei 60° waschbar.
- immer von der Scheide weg Richtung After und nie zweimal mit dem gleichen Stück Toilettenpapier wischen (v.a. beim Stuhlgang)
- Nach
dem großen Toilettgang von vorne nach hinten abwischen,
ansonsten könnten Darmbakterien leicht in die Scheide
verschleppt werden. Die Nähe der Genitalien zum Anus
kann eine Verunreinigung mit Darminhalt bedingen, speziell
mit Darmbakterien. Einige Darmbakterien wie z. B. E.
coli sind für akute Harnwegsinfekte verantwortlich.
Frauen sind aufgrund der kurzen Harnröhre und deren
Nähe zum Anus besonders infektionsgefährdet.
Intimhygiene während der Regel
Ein erhöheres Risiko für Infektionen besteht für die Frau während der Menstruation. Mit regelmäßigem Auswechseln von Binden oder Tampons, jedenfalls sofort nach dem Schwimmen, können sich Frauen schützen. In diesem Zusammenhang ist es sinnvoll, auch gleich den Badeanzug zu wechseln. Kleidung sollte generell luftdurchlässig und hautverträglich sein und so heiß wie möglich gewaschen werden. So werden viele Verursacher von Infektionen abgetötet. Darüber hinaus hilft reichliche Flüssigkeitszufuhr, bereits eingedrungene Krankheitserreger wieder auszuschwemmen.
Solange die Blutung anhält, ist es empfehlenswert, sich mehrmals täglich zu waschen - aber auch in dieser Zeit reicht klares Wasser aus. Wer bevorzugt Tampons benutzt, sollte sie während der ersten 2 bis 3 Tage regelmäßig wechseln (alle 3 bis 6 Stunden, je nach Blutungsstärke), weil sonst die Vermehrung von Bakterien unnötig gefördert wird. Danach reicht es, wenn alle 4 bis 8 Stunden gewechselt wird. Für die abklingenden Tage gibt es extra kleine Tampons, die Sinn machen, weil sie wirklich ausschließlich die schwache Blutung aufsaugen und nicht zusätzlich Feuchtigkeit aus der Scheidenschleimhaut ziehen und die Scheide damit trocken und anfällig für Infektionen machen. Bei einer bestehenden Infektion verwendet man besser Binden.
Generell ist es ratsam, Binden zu benutzen, die nicht mit Synthetik umhüllt sind. Denn die Feuchtigkeit staut sich im Bindeninneren und bildet so einen optimalen Nährboden für Pilze und Bakterien. Duftstoffe in parfümierten Binden können Scheideneingang und Harnröhrenausgang reizen.
Düfte & Gerüche
Die
Scheidenflora (Schleimhaut des Intimbereichs) ist mit
unzähligen Mikroorganismen besiedelt, von denen einige
für ein saures Milieu sorgen und eine wichtige Schutzfunktion
ausüben. Darüber hinaus verfügt die Intimregion
auch über viele Schweißdrüsen, die wiederum
(auch) für die Geruchsbildung zuständig sind. Sie
sondern ein Sekret mit vielen fettartigen und geruchsaktiven
Stoffen ab, die zu unserer persönlichen Duftnote beitragen.
Früher haben die Menschen so ihre (potenziellen) Partner Sie identifizieren können. Heute dagegen wird oftmals versucht durch künstliche Duftstoffe, unseren Eigengeruch zu kaschieren dabei signalisiert ein für uns angenehmer Körpergeruch eigentlich, dass man genetisch zueinander passt. Jedenfalls sorgt die Zusammensetzung der Scheidenflora für den individuellen Duft einer Frau im Intimbereich. Das natürliche Gleichgewicht der Scheidenflora kann allerdings durch bestimmte Einflussfaktoren gestört werden. Einige davon sind wiederholte Scheiden- und Harnwegsinfekte, Stress oder hormonelle Veränderungen wie Pubertät, Menstruation, Pilleneinnahme, Schwangerschaft und Klimakterium. Auch die Einnahme von Antibiotika, beengende Kleidung, der Besuch von Sauna, Schwimmbad oder Thermen, Geschlechtsverkehr und ungeeignete Intimhygiene können die Scheidenflora aus der Balance bringen - dies alles beeinflußt auch die Art und Ausprägung der Gerüche.
Im
Gegensatz zur übrigen Körperhaut ist der natürliche
Säureschutzmantel im Intimbereich saurer, so dass sich
die Keime dort nicht wohl fühlen. Wenn frau es nun mit
der Sauberkeit im Intimbereich übertreibt und sich zu häufig
und mit den falschen Mitteln wäschst, zerstörst sie
dadurch das gesunde Scheiden-Milieu und wäschst den natürlichen,
schützenden Fettfilm weg, so dass Infektionen und Entzündungen
freie Bahn haben. Dies kann zu einem überschießenden
Wachstum von Pilzen (
Vaginalmykose,
Vaginalcandidose) oder pathogenen Bakterien (unspezifische Vaginitis
und Vulvovaginitis) führen. Der durch Waschchemikalien
veränderte pH-Wert in der Vagina erleichtert diesen Vorgang
zusätzlich. Im schlimmsten Fall wird eine Scheideninfektion
oder eine chronische Blasenentzündung riskiert.
Spezialfall Analreinigung
Gilt
Sauberkeit generell schon für jegliche sexuellen Aktivitäten,
so wird sie bei der Sexualpraxis
Analverkehr
erst recht großgeschrieben. Letztendlich handelt es sich
hier um eine Körperöffnung, die normalerweise der
Darmentleerung dient! Dementsprechend reinlich sollten die Partner
vorgehen. Heißt im Klartext: Vorher gründlich waschen!
Die Angst auf größere Mengen Kot zu stoßen,
ist aber unbegründet: Kot wird im Dickdarm gesammelt, nicht
im Rektum. Viel weiter als bis zu dieser "Durchgangsstelle"
dringt auch der längste Penis nicht vor.
Der passive Partner kann sich aber auf den Analverkehr, z. B. durch eine Analspülung bzw. einen Einlauf, Klistier (bezeichnet die Prozedur, Flüssigkeit rektal über den Anus in den Darm einzuleiten und zu spülen) vorbereiten, um sicherer und sauberer zu fühlen, unbedingt notwendig ist dies aber nicht. Eine wesentliche Regel allerdings muß bei heterosexuellen Paaren unbedingt beachtet werden: NIEMALS vom Anus direkt in die Vagina überwechseln! Das bringt Bakterien in deine Scheide, die sich dann entzünden können. Nach dem Eindringen in den After muss deshalb auch unbedingt ein frisches Kondom verwendet werden.
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im Überblick
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