Hormonelle
Verhütungsmethoden - Teil 3:
Das
Verhütungspflaster

Eine
neue sensationelle Art der Verhütung hatte im September
2003 seine Premiere.
Das Pflaster hat weniger Nebenwirkungen als die Pille und kann
nicht so leicht vergessen werden.
Einen "Quantensprung" haben führende österreichische
Experten das neue
Verhütungspflaster (Evra) anlässlich seiner Präsentation
in Wien genannt.
Das
4,5 x 4,5 cm große Verhütungspflaster enthält
wie die Pille ein Östrogen und ein Gestagen, die den Eisprung
wirksam unterdrücken und so vor einer ungewollten Schwangerschaft
schützen. Der Unterschied zur Pille: Das Pflaster wird
3 Wochen hintereinander für jeweils eine Woche aufgeklebt,
die 4. Woche ist pflasterfrei.
Das
Verhütungspflaster funktioniert relativ einfach:
Als "Klebepunkte" für das Pflaster kommen vier
verschiedene Bereiche am Körper in Frage: der Bauch, das
Gesäß, die Außenseite des Oberarms oder der
Oberkörper (nicht im Bereich der Brüste).
Einmal aufgeklebt, wird das Verhütungspflaster für
eine Woche getragen. Nach sieben Tagen, immer am gleichen Wochentag,
wird das Pflaster gewechselt. Dies kann zu einer beliebigen
Uhrzeit erfolgen. Nach insgesamt drei Wochen ist die vierte
Woche pflasterfrei, in dieser Woche kommt es zur Entzugsblutung.
Der nächste Zyklus mit dem Verhütungspflaster beginnt
wieder am "Pflasterwechseltag".
Das
Pflaster gibt
in 24 Stunden 20 µg Ethinylestradiol und 150 µg
Norelgestromin ab. Das Wirkprinzip entspricht dem der oralen
hormonellen Kontrazeptiva (Schwangerschaftsverhütung).
Ergebnisse von klinischen Studien mit mehr als 3.300 Anwenderinnen
und über 22.000 beobachteten Zyklen haben gezeigt, dass
das Verhütungspflaster mit einem Pearl-Index von 0,9 zu
99 Prozent sicher ist - und damit genauso zuverlässig wie
die "Pille".
Die
Haftfähigkeit ist selbst bei sportlichen Aktivitäten
oder in der Sauna ausgezeichnet. Sollte sich es dennoch einmal
während eines Zyklus lösen, bleibt die verhütende
Wirkung erhalten, wenn innerhalb von 24 Stunden ein neues Pflaster
aufgeklebt wird. Magen-/Darm-Störungen oder Erbrechen haben
keinen Einfluss auf die Resorption der Wirkstoffe.
Gesundheitliche
Vorteile
Für den Wiener Gynäkologen Johannes Huber ist
das Pflaster aus zwei Gründen ein Quantensprung. Erstens
umgeht das Östrogen die Leber, wenn es durch die Haut aufgenommen
wird. Dadurch werde die starke Produktion von Stressfaktoren
in der Leber verhindert. Zweitens unterdrücke die Anwendung
über die Haut nicht die natürliche Produktion von
Androgenen (männlichen Geschlechtshormonen) der Frau.
Weniger
Nebenwirkungen
Dadurch werden Nebenwirkungen vermieden, die bei der Pille
vorkommen können: etwa Brustspannen, eine Minderung sexueller
Lust oder Gewichtszunahme. Auch die Erhöhung des Blutdrucks
und Thrombosen können verhindert werden.
Nie
wieder vergessen?
Nur ein Mal pro Woche angebracht und sollte es sich lösen
- noch zwei Tage Toleranzzeitraum.
Das sind die Punkte, welche auch von Fachärzten gelobt
werden. Denn über 50% der befragten Frauen gaben zu, schon
öfter die Pille vergessen zu haben
Die
Nebenwirkungen:
Nur knapp 2% der Probandinnen, hatten das Pflaster wegen
Hautunverträglichkeit absetzen müssen. 1,5% litten
an Kopfschmerzen und 1,8% klagten über Übelkeit, was
lt. Gynäkologen in einem normalen Rahmen liegt.
Was
sie beachten sollten:
Starke Raucherinnen und Frauen mit Neigung zu Thrombosen müssen
vorsichtig sein bzw. kommen dafür nicht in Frage und sollten
in jedem Fall mit ihrem Gynäkologen ein Beratungsgespräch
führen. Für Frauen, welche die Pille schon über
einen längeren Zeitraum einnehmen, können bedenkenlos
zu dieser Art der Verhütung wechseln.
Relativ
hohe Kosten und Umweltbelastung
Mit
derzeit 50,30 Euro für die Dreimonatspackung ist das Pflaster
auch nicht gerade preiswert. Auch der Preis für die Umwelt
ist hoch: Weil das Pflaster beim Wechseln noch bedeutende Reste
des Hormons Ethinylestradiol enthält, welches Abwässer
stark belastet, soll es in einem Beutel aus Papier, Kunststoff
und Aluminium im Hausmüll entsorgt werden.
LINKTIPPS:
....
hormonelle Verhütungsmethoden - Teil1
.... hormonelle
Verhütungsmethoden - Teil2
....
Regelschmerzen
....
Die Pille gegen Regelschmerzen
....
Sterilisation beim Mann (Vasektomie)
....
Sterilisation bei der Frau
....
www.gyn.de/verhuet/hormonelle_verh.php3
....
www.fgz.co.at/nuvaring.htm
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beschäftigt sich mit dem Design und der Entwicklung
von "Sinnlichen Objekten" mit luxuriösem
Flair. LELO verbindet Mode, Weiblichkeit, Technik und
Design auf höchstem Niveau.
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Alles
über NEA:
- Material:
ABS
- Größe:
ca. 75 x 36 x 25 mm
- Gewicht:
39 Gramm
- Vibrationsfrequenz:
80 Hz
- Maximale
Lautstärke: < 50 dB
- Interface:
Variable Geschwindigkeits-Tasten
- Besondere
Merkmale: Tastensperre für den Transport - Geschwindigkeitsregulierung
bei geringer Akkuladung -
- Spritzwasserschutz
- Akku:
Li-Polymer 240 mAh 3,7 V
- Ladezeit:
ca. 2 Stunden
- Laufzeit:
bis zu 7 Stunden
- Stand
by-Zeit: bis zu 90 Tage
- Farbe:
schwarz/perle - black/pearl
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