Cholesteatom
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Was passiert hier in meinem Ohr? Zu den Krankheitszeichen des Cholesteatoms und der begleitend auftretenden Entzündung zählen übelriechender Ausfluss aus dem Ohr. Die Betroffenen leiden außerdem unter zunehmender Schwerhörigkeit sowie gelegentlich auch Ohr- oder Kopfschmerzen. Bei der Untersuchung des Ohres sind der mögliche Trommelfelldefekt sowie typische weiße Cholesteatom-Schuppen erkennbar. Durch eine Hörprüfung kann eine Verminderung der Hörfähigkeit erkannt werden. Das Vorhandensein eines Cholesteatoms sowie dessen Größe und das Ausmaß der knöchernen Zerstörung kann durch zusätzliche Röntgen- oder computertomographische Aufnahmen erkannt werden. Unbehandelt wird Cholesteatom gefährlich. Die größte Gefahr eines unbehandelten Cholesteatoms besteht darin, dass die Entzündung und Knochenzerstörung in andere Bereiche des Ohres vordringen kann. Hiervon können die Gehörknöchelchen, das Innenohr sowie die Hirnnerven betroffen sein. In sehr schlimmen Fällen kann die Entzündung auch die Hirnhäute erfassen |
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Behandlung Bei den meisten Betroffenen, die sich einer Cholesteatom-Operation unterziehen, bleibt das Hörvermögen erhalten oder kann sogar verbessert werden. Bei einer geringen Anzahl von Patienten sind die Zerstörungen im Mittelohr jedoch bereits soweit vorangeschritten, dass eine Rekonstruktion nicht mehr möglich ist. Hier können Hörgeräte, die den individuellen Bedürfnissen des Patienten angepasst werden, Abhilfe schaffen.
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